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Zur heutigen Aktion „Freiheit für Weißrussland“ im Rahmen des in Berlin tagenden VIII. Kongresses der Jungen Europäischen Volkspartei (YEPP) erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:
 
„Die Junge Europäische Volkspartei (YEPP) fordert Freiheit und Demokratie für Weißrussland. Vor den rund 300 Delegierten des VIII. YEPP-Kongresses verlasen der YEPP-Präsident Laurent Schouteten, der schwedische Reichstagsabgeordnete Christian Holm und der junge weißrussische Oppositionspolitiker Alexander Kuschinau gemeinsam mit mir vor der weißrussischen Botschaft in Berlin die Namen von 20 willkürlich inhaftierten Regimegegnern. Mit dieser Demonstration haben wir ein Zeichen dafür gesetzt, dass wir die Menschen in diesem Land nicht vergessen und die demokratische Opposition in ihrem Kampf für rechtsstaatliche Verhältnisse und freie Wahlen unterstützen.
 
Die Junge Union Deutschlands als Ausrichter des noch bis Sonntag dauernden Treffens von YEPP, dem Zusammenschluss von gut 50 christdemokratischen und konservativen Nachwuchsorganisationen aus 35 Staaten Europas mit insgesamt 1,4 Millionen Mitgliedern, steht seit langem in engem Austausch mit der weißrussischen Opposition. Angesichts der Unterdrückung durch den autoritären Staatspräsidenten Alexander Lukaschenko ist die Solidarität mit den Kräften, die für Freiheit und Demokratie kämpfen, notwendiger denn je. Die Menschen brauchen unsere Ermutigung und unseren Beistand. Erst kürzlich wurden 700 Schnellurteile gegen Oppositionelle gefällt und Verfahren gegen die Präsidentschaftskandidaten eingeleitet. Zur Willkürjustiz kommt hinzu, dass die Haftbedingungen in den weißrussischen Gefängnissen unzumutbar sind.
 
Gerade angesichts dieser Entwicklungen war es ein wichtiges Signal, dass im Deutschen Bundestag auch mit Unterstützung der Union der weißrussische Präsidentschaftskandidat Ales Mikhalevich und Katja Statkevich eine Pressekonferenz abhalten konnten. Um den Druck auf das Regime zu erhöhen, sind wirtschaftliche Sanktionen insbesondere gegen Staatsbetriebe sowie die von den EU-Außenministern im März beschlossenen gezielten und Reise- und Vermögenssperren gegen hochrangige Regierungsmitglieder unerlässlich. Im Gegenzug trägt der Wegfall der Visa-Gebühren für weißrussische Studenten und Wissenschaftler entscheidend dazu bei, dass junge Menschen verbesserte Reise- und Austauschmöglichkeiten erhalten. Es ist ein weiterer richtiger Schritt, dass die unionsgeführte Bundesregierung bei der Belarus-Geberkonferenz in Warschau bereits zugesagt hat, Weißrusslands Zivilgesellschaft mit insgesamt 6,6 Millionen Euro u.a. für Stipendien und Projekte zur Förderung von Demokratisierung und Rechtstaatlichkeit zu stärken.“

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