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Zum gestern in Berlin zu Ende gegangenen VIII. Kongress der Jungen Europäischen Volkspartei (YEPP) erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Der viertägige YEPP-Kongress in der deutschen Hauptstadt, den die Junge Union Deutschlands als Gastgeber ausrichten durfte, war ein gelungenes Beispiel für europäische Zusammenarbeit. Die rund 300 Delegierte und Gäste aus ganz Europa – darunter auch zahlreiche junge Parlamentsabgeordnete – verabschiedeten einstimmig den von der JU unter dem Titel ,How to finance the European Union in the 21st centrury?‘ eingebrachten Leitantrag.  Vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise sind darin Vorschläge für eine generationengerechte Ausrichtung des europäischen Finanzsystems gebündelt. Im Zentrum stehen dabei das Festhalten an einer soliden Haushaltspolitik in den Mitgliedsstaaten der EU sowie die Beibehaltung der No-Bail-Out-Klausel. Die Zukunft des Euro kann nur dann gesichert werden, wenn in den Hauptstädten Europas auf eine Verschuldungspolitik konsequent verzichtet wird. Die prominenten Redner, zu denen unter anderen Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert MdB, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB, Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble MdB, Kulturstaatsminister Bernd Neumann MdB, der EU-Kommissar für Energiepolitik, Günther H. Oettinger, der frühere Präsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering MdEP, sowie Dr. Wilfried Martens, Präsident der Europäischen Volkspartei, gehörten, betonten, welche zentrale Rolle das Zusammenwachsen Europas für die Friedenssicherung und die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents spielt. Nur ein vereintes Europa mit selbstbewussten Mitgliedern kann im globalen Wettbewerb der Werte und Ideale mithalten. Ein weiterer Höhepunkt war die Demonstration der 300 Delegierten vor der weißrussischen Botschaft in Berlin. Mit dieser Demonstration konnte ein Zeichen dafür gesetzt werden, dass YEPP und JU die jungen Menschen in der letzten Diktatur Europas nicht vergessen und die demokratische Opposition in ihrem Kampf für rechtsstaatliche Verhältnisse und freie Wahlen unterstützen.

Bei der Neuwahl des YEPP-Vorstandes wurde der bisherige deutsche Vertreter Thomas Schneider, der in den vergangenen zwei Jahren als First Vice-President wirkte, durch Benedict Pöttering abgelöst. Pöttering erreichte bei der Wahl der neun Vice-Presidents das beste Stimmenergebnis.

YEPP ist der Zusammenschluss von gut 50 christdemokratischen und konservativen Nachwuchsorganisationen aus 35 Staaten Europas und der Jugendverband der Europäischen Volkspartei. Die europaweit 1,4 Millionen Mitglieder der Einzelorganisationen setzen sich seit der YEPP-Gründung im Jahr 1997 für ein freies und vereintes Europa, den demokratischen Rechtsstaat, die Soziale Marktwirtschaft und die Förderung der Subsidiarität ein. Neben YEPP gehört die Junge Union auch der International Young Democrat Union (IYDU) an und stellt mit dem ehemaligen JU-Bundesschatzmeister Daniel Walther den IYDU-Vorsitzenden.

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