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Zur künftigen Ausrichtung der deutschen und europäischen Agrarpolitik erklären der Vorsitzende der Kommission für Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Umwelt der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmitglied Marcel Grathwohl, und der agrarpolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmitglied Frank Müller:
 
„Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU bleibt reformbedürftig. Ziel ist es, im Rahmen der Strategie ,Europa 2020‘ für eine Neuausrichtung der GAP zu sorgen, um die Landwirtschaft zu modernisieren und seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern. Die hierzu vorliegenden ersten Vorschläge des zuständigen EU-Agrarkommissars müssen aus Sicht der Jungen Union in den kommenden Monaten überarbeitet und stärker den Interessen der deutschen Landwirtschaft angepasst werden. Statt neuer bürokratischer Verordnungen sind marktgerechte und praxistaugliche Lösungen zur Förderung und zur Sicherung der multifunktionalen Agrarwirtschaft notwendig.
 
Konkret fordert die Junge Union Deutschlands daher, den deutschen Landwirten mit der Reform der GAP Verlässlichkeit und Planungssicherheit für die kommenden Jahre zu schaffen. Die Landwirtschaft kann nur dann leistungsstark und effizient sein, wenn sie nicht von unnötiger Bürokratie gegängelt wird. Entscheidend wird es zudem sein, die Aufgaben der beiden Säulen der GAP klar zu trennen. Es darf deshalb keine weitere Ökologisierung (,Greening‘) in der 1. Säule der GAP geben. Dies ist die Aufgabe der 2. Säule und soll es auch zukünftig sein. Eine engere Verknüpfung der Direktzahlungen mit zusätzlichen Umweltauflagen lehnt die Junge Union ebenfalls ab.
 
Die Landwirtschaft bleibt wegen ihrer großen wirtschaftlichen Bedeutung für den ländlichen Raum eine chancenreiche Zukunftsbranche. Aus Sicht der Jungen Union ist der Landwirt ein innovativer Unternehmer, dessen Bedeutung für die Versorgung mit gesunden und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, die Landschaftspflege sowie die Erzeugung von Energie in den kommenden Jahren stetig zunehmen wird. Es gilt, die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft in Deutschland durch die richtigen politischen Rahmenbedingungen insbesondere auf europäischer Ebene zu sichern.“

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