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Zur Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen erklärt die finanzpolitische Sprecherin der Jungen Union, Bundesvorstandsmitglied Kristin Peitz:
 
„Der Aufschwung in Deutschland bleibt stabil. Im Mai ist die Arbeitslosenzahl erneut um 118.000 auf 2,96 Millionen zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote verringerte sich im Vergleich zum April um 0,3 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent. Erstmals seit sieben Monaten wurde die Marke von drei Millionen Arbeitslosen unterstritten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren sogar 276.000 Menschen weniger ohne Arbeit. Zuletzt war die Arbeitslosigkeit im Mai 1992 derart niedrig. Die Konjunkturdaten deuten weiterhin nach oben.
 
Dank des starken Exports und des gestiegenen Binnenkonsums entstehen deutschlandweit in großem Umfang neue Arbeitsplätze. So stieg die Erwerbstätigkeit von März auf April um 205.000 auf 40,72 Millionen, ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 515.000. Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 692.000 neue Stellen auf 28,09 Millionen. Damit liegt sie nach dem Rückgang während der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder auf dem Niveau des Jahres 2006. Besonders Bezieher von Arbeitslosengeld I finden derzeit schnell wieder Beschäftigung. Es wurden 20 Prozent weniger kurzzeitig arbeitslose Personen registriert als im Vorjahr. Zudem sank die Zahl der Langzeitarbeitslosen und der Empfänger des Arbeitslosengeldes II in den vergangenen Monaten um 59.000. Durch diesen Aufwärtstrend wird der Bundeshaushalt erheblich entlastet.
 
Überlegungen, einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen, lehnt die Junge Union ab, um den Aufschwung nicht zu gefährden. In den kommenden Monaten kommt es stattdessen darauf an, die Erholung der Wirtschaft durch die richtigen Rahmenbedingungen weiter zu stärken und Wachstumsimpulse zu setzen. Damit verbunden ist ein konsequenter Spar- und Konsolidierungskurs, den die schwarz-gelbe Bundesregierung im Interesse der jungen Generation fortsetzen muss.“

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