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Zum morgigen 58. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:
 
„Die Junge Union gedenkt in Ehrfurcht und großer Dankbarkeit der Opfer des Volksaufstands vom 17. Juni 1953. In der gesamten DDR standen vor 58 Jahren die Menschen gegen die kommunistische Unterdrückung auf. Der Unrechtsstaat der SED wurde von der Mehrzahl der Ostdeutschen abgelehnt und war nur vier Jahre nach seiner Gründung bereits moralisch und wirtschaftlich gescheitert. Obwohl die sowjetische Besatzungsmacht und die Volkspolizei den Aufstand mit aller Härte niederschlugen, ließ sich der Wunsch der Menschen nach Demokratie und Freiheit nicht beseitigen. Für die junge Generation bleiben die Ereignisse des 17. Juni ein zentrales Datum deutscher Nachkriegsgeschichte.
 
Unzählige Deutsche ließen während des Volksaufstandes ihr Leben oder wurden verhaftet und zum Tode verurteilt. Vom 17. Juni 1953 führt die direkte Linie zum Bau der Mauer am 13. August 1961. Beide Ereignisse belegen die menschenverachtende Brutalität des DDR-Regimes und zugleich seine Schwäche. Erst am 9. November 1989 gelang es, Mauer und Stacheldraht und damit auch die Teilung Deutschlands friedlich zu überwinden. Die Deutsche Einheit bleibt das Verdienst der Ostdeutschen und von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, der durch sein entschlossenes Handeln und dank seiner Freundschaft zu den westlichen Partnern wie George Bush oder Francois Mitterand sowie zum sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow die politischen Weichen stellte.
 
Der Jahrestag des Volksaufstandes ist eine Mahnung an die demokratischen Parteien, auf allen politischen Ebenen nicht mit der SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘ zusammenzuarbeiten. Wie erneut die skandalösen Ereignisse in Brandenburg mit den zahlreichen neuen Entdeckungen früherer Inoffizieller Mitarbeiter in politischen Führungsämtern sowie im Landtag zeigen, fehlt der Linkspartei jegliches Unrechtsbewusstsein. Sie verharmlost bis heute die SED-Diktatur und relativiert die Verbrechen der Staatssicherheit. Gegen diese bewusste Verschleierung der Wahrheit über die kommunistische Diktatur in Ostdeutschland hilft insbesondere die Aufklärung der jungen Generationen durch Besuche an Orten wie der Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen. Es müssen vor allem die Jüngeren sein, die die noch lange nicht beendete Aufarbeitung der DDR-Diktatur und der Stasi-Verbrechen voranbringen.“

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