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Zum Umgang mit politischem Extremismus erklären die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, Nina Warken, und JU-Bundesschatzmeister Ansgar Focke MdL, der auch jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag ist:
 
„Die Junge Union spricht sich für eine härtere Bekämpfung des Linksextremismus aus. Wie die Konferenz der Innenminister zu Recht festgestellt hat, weisen nicht nur Rechts-, sondern auch Linksextreme eine hohe Gewaltbereitschaft auf. Im ersten Quartal 2011 stiegen die Fallzahlen linksextremistisch motivierter Gewalt um mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist eine alarmierende Zunahme und zeigt, dass von Linksextremisten eine akute Bedrohung ausgeht. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann MdL hat angesichts der Vielzahl dieser Straftaten von einer ,Vorstufe zum Linksterrorismus‘ gesprochen.
 
Der Rechtsstaat hat die Aufgabe, die Bürger vor der Gefahr, die vom politischen Extremismus ausgeht, zu schützen. Es ist daher richtig, dass die Konferenz der Innenminister beschlossen hat, eine Koordinierungsgruppe der Bundesländer unter Federführung des Bundeskriminalamts einzurichten, die die gewaltbereite linksextreme Szene analysiert. Es dürfen keine Abstriche bei der Sicherheit unseres Landes gemacht werden. Der Gesetzgeber muss jederzeit in der Lage sein, angemessen und schnell auf veränderte Bedrohungssituationen und konkrete Gefahren zu reagieren.
 
Politischer Extremismus muss gesellschaftlich geächtet werden. Hier muss es der Konsens aller Parteien bleiben, Gewalt entschieden abzulehnen. Besonders wichtig ist es in diesem Zu-sammenhang, die junge Generation möglichst frühzeitig und umfassend über die Gefahren des Links- und Rechtsextremismus sowie des Islamismus aufzuklären. Für die Junge Union steht daher fest, dass antidemokratischen Tendenzen entgegengewirkt werden muss. Dazu gehört, dass die Förderung der politischen Jugendorganisationen im ,Ring politischer Jugend‘ auch in den kommenden Jahren uneingeschränkt fortgesetzt werden muss. Diese Verbände mit ihren zumeist ehrenamtlichen Mitgliedern haben einen erheblichen Anteil daran, junge Menschen für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu begeistern. Dieses Engagement gegen politischen Extremismus muss auch zukünftig unterstützt werden.“

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