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Zum heute vom Bundesvorstand der Senioren-Union verabschiedeten Manifest „Kultur des Lebens“ erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und seine bayerische Stellvertreterin Dorothee Bär MdB.

„Die Junge Union begrüßt ausdrücklich das vom Bundesvorstand der Senioren-Union verabschiedete Manifest „Kultur des Lebens.“ Das christliche Menschenbild ist und bleibt die Grundlage des politischen Handelns von CDU und CSU. Jenseits des politischen Alltagsgeschäfts verkörpert der auf dem christlich-jüdischen Fundament basierende Wert des Lebensschutzes eine der wichtigsten Grundideen der Unionsparteien. Das christliche Menschenbild ist für die Junge Union Anspruch und Messlatte zugleich. Jede politische Entscheidung muss unter der Maßgabe der Beibehaltung bzw. Schaffung einer humanen und lebenswerten Gesellschaft getroffen werden.

Aus diesem Grund hat die JU auf dem vergangenen Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe einen Antrag zum Verbot der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PiD) eingebracht, für dessen Annahme eine Mehrheit der Delegierten stimmte. Zuvor hatte sich bereits der Deutschlandtag der Jungen Union in Potsdam mit einer breiten Mehrheit für ein Verbot der PiD ausgesprochen. Diese Entscheidungen sollten als  Richtschnur für die künftige Positionierung von CDU und CSU in dieser Frage dienen.

Auch bei den Themen Abtreibung, Stammzellforschung und aktiver Sterbehilfe stimmt die Junge Union mit den Positionen der Senioren-Union überein. Der Mensch darf nicht alles tun, wozu er technisch in der Lage ist. Die christlich-demokratische Unionsfamilie hat die Aufgabe, auf ethische Grenzen hinzuweisen. In einer Zeit, in der viele Bürger die Unterschiede zwischen den Parteien immer schwerer zu erkennen vermögen, ist eine klare Positionierung der Union wichtiger denn je. Dazu trägt eine stärkere Verteidigung des Lebensschutzes bei.“

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