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Zum Versorgungstrukturgesetz, das dem Fachärztemangel begegnen soll und am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet wurde,  erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Das am Mittwoch von der Bundesregierung beschlossene Gesetz zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen wirkt dem drohenden Ärztemangel entgegen und entspricht den langjährigen Forderungen der Jungen Union. Die Versorgungsqualität mit ärztlichen Leistungen bedarf gerade in ländlichen Gebieten einer dringenden Verbesserung. Ein moderner Industriestaat wie Deutschland muss seinen Bürgern das bestmögliche medizinische Angebot bieten – egal ob in den Großstädten oder auf dem Land.

Der Fachärztemangel in Deutschland ist besorgniserregend und eine direkte Folge der demo-graphischen Entwicklung. Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung liegt die Zahl der für die Patientenversorgung unbedingt notwendigen, dennoch unbesetzten Praxen bundesweit bei 550. Auf Ostdeutschland entfallen davon 300, auf Westdeutschland 250 Praxen. Allein 181 sind es in Niedersachsen. In den nächsten zehn Jahren gehen laut KBV gut 67.000 Mediziner in den Ruhestand. Für 7000 Praxen findet sich Schätzungen zufolge bis dahin kein Nachfolger. Das Versorgungstrukturgesetz wirkt dieser Situation entgegen und setzt Anreize für Fachärzte, Praxen auch abseits großer Ballungszentren zu eröffnen. Die Abschaffung der Obergrenze bei Honorarabrechnungen ist hier ein wichtiger Schritt.

Das von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr vorgestellte Gesetz ist eine Maßnahme, die dem demographischen Wandel Rechnung trägt und Lösungen zur Verbesserung der Gesund-heitsversorgung bietet. Der Minister hat bei der Durchsetzung des Gesetztes die Unterstützung der Jungen Union Deutschlands.“

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