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Zur Diskussion um die Etablierung von so genannten Eurobonds erklärt die finanzpolitische Sprecherin der Jungen Union, Bundesvorstandsmitglied Kristin Peitz:

„Die Junge Union spricht sich gegen die Emission von Eurobonds und die damit einhergehende Vergemeinschaftung von Schulden aus. Eine Etablierung von derartigen Bonds würde dazu führen, die Verschuldung einzelner Mitgliedsstaaten auf Kosten aller weiter auszudehnen. Staaten mit bisher soliden Staatsfinanzen würden im Zuge dessen in Mithaftung genommen, wichtige Konsolidierungsanreize wären dann nicht mehr gegeben.

Mit der Einführung von Eurobonds müssten die Mitgliedstaaten das nationale Recht zur Ver-schuldung nach Brüssel abtreten. Damit würde auch in die Unabhängigkeit der Einzelstaaten in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik eingegriffen. Die Europäische Union würde somit nicht mehr von ihrer Vielfalt in Einheit, sondern von einer demokratisch nicht legitimierten Wirtschafts- und Finanzregierung abhängen. Dabei kann ausschließlich ein gesunder Wettbewerb der Systeme zum Auffinden der besten Lösungen beitragen.

Europa kommt nur dann finanzpolitisch wieder auf die Beine, wenn die Mitgliedsstaaten ihre Haushalte konsequent konsolidieren und damit aufhören, immer neue Schuldenberge auf Kosten künftiger Generationen aufzuhäufen. Die von der Jungen Union geforderte und im Jahr 2009 in das Grundgesetz übernommene Schuldenbremse sollte auch anderen EU-Ländern als Vorbild dienen. Eine Transferunion, die die zügellose Verschuldungspolitik einiger Mitgliedsstatten noch verstärken würde, ist weder im deutschen, noch im europäischen Interesse. Sie würde die europäische Idee zunichtemachen und die Solidarität des deutschen Steuerzahlers überfordern.“

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