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Zur Förderung der Qualität frühkindlicher Erziehung in Deutschland erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmitglied Astrid Wallmann MdL:

„Die Junge Union setzt sich für die Stärkung und Verbesserung der Qualität frühkindlicher Bildung in deutschen Erziehungseinrichtungen ein. Im Vorschulalter erworbene Fähigkeiten stellen die Grundlage für die spätere Lernkompetenz eines Kindes dar. Versäumnisse im frühen Kindesalter können nur mühsam wieder ausgeglichen werden. Daher muss ein besonderes Augenmerk der Bildungspolitik auf der Sicherung von Bildungsqualität frühpädagogischer Institutionen liegen.

Nur durch die ausreichende Bereitstellung von pädagogischem Fachpersonal kann eine intensive Betreuung des Nachwuchses gewährleistet werden. Um einem drohenden Mangel an erzieherischen Fachkräften wirksam vorzubeugen, muss der Einstieg in den ErzieherInnenberuf attraktiver gestaltet werden. Daher muss die Anwerbung von Quereinsteigern und die vereinfachte Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen schnellstmöglich umgesetzt werden. Die Attraktivität von Kindertagesstätten muss erhöht und Hemmschwellen, vor allem für Familien mit Migrationshintergrund, entgegengewirkt werden. Die Ansiedlung von Familienzentren in pädagogischen Einrichtungen statt in Behörden baut Berührungsängste ab. Der verpflichtende Kontakt zwischen Eltern und KiTa, zum Beispiel durch vorgeschriebene Sprachtests im Kleinkindalter, trägt hier zur Lösung bei.

Nachhaltige Früherziehung muss weit vor der Einschulung beginnen, um Defiziten in Bildung und sozialer Kompetenz entgegenwirken zu können. Die Überprüfung von Sprachkompetenzen im Vorfeld der Einschulung ist zu spät, vielmehr müssen sprachliche Mängel so früh wie möglich erkannt und durch gezielte Förderung behoben werden. Daher setzt sich die Junge Union für die Herabsetzung des Alters für verbindliche Sprachtests auf 3 Jahre ein.“

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