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Zum Vorschlag der EU-Kommission, Eurobonds als Mittel zur Bewältigung der Finanzkrise einzuführen, erklären die finanzpolitische Sprecherin der Jungen Union, Bundesvorstandsmitglied Kristin Peitz und der europapolitische Sprecher der Jungen Union, Bundesvorstandsmitglied Thomas Bening:

„Der Vorstoß der Europäischen Kommission, die Finanzkrise im Euro-Raum durch gemeinschaftlich garantierte Anleihen bewältigen zu wollen, führt in eine finanzielle Sackgasse und ist im Sinne einer europäischen Stabilitätsgemeinschaft strikt abzulehnen. Die Junge Union hat sich früh gegen eine solche Vergemeinschaftung von Schulden ausgesprochen und unterstützt Angela Merkel in ihrer konsequenten Haltung gegen die Einführung von Eurobonds!

Die Etablierung von Gemeinschaftsanleihen wäre ein weiterer Schritt zu einer europäischen Transferunion und würde den beteiligten Staaten jeglichen Anreiz für eine solide und nachhaltige Finanzpolitik nehmen. Stattdessen würde dies die Anhäufung neuer Schuldenberge auf Kosten der jungen Generation befördern. Gerade diese unsolidarische Schuldenmacherei gilt es zu verhindern: Die Lösung der gegenwärtigen Krise kann nur durch langfristige Stabilität der einzelnen Haushalte gefunden werden. Dafür sind eine in der Verfassung der einzelnen Länder festgeschriebene Schuldenbremse und schärfere Sanktionen gegen Euro-Sünder notwendig. Eurobonds sind dagegen das vollkommen falsche Signal an die Mitgliedsstaaten.

Die Junge Union befürwortet daher die Position der Bundesregierung und der CDU Deutschlands, Eurobonds strikt abzulehnen. Die CDU hat sich mit ihrem Beschluss auf dem Bundesparteitag 2011 in Leipzig klar gegen gemeinschaftlich garantierte Euro-Anleihen ausgesprochen.“

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