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Anlässlich des 67. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 2012 erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:

"Der 27. Januar 1945 symbolisiert heute wie kein zweiter Tag in der deutschen Geschichte das Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft über die jüdischen Bürger Europas. Die Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau beendete das unendliche Leiden tausender Überlebender. Bis zu diesem Zeitpunkt waren bereits Millionen Menschen jüdischen Glaubens in den KZs der Nationalsozialisten gezielt ermordet worden. Auch politische Gegner, Homosexuelle und Behinderte fielen der rücksichtslosen Tötungsmaschinerie zum Opfer.

Die nachfolgenden Generationen in unserem Land sind nicht verantwortlich für dieses beispiellose Menschheitsverbrechen. Umso mehr tragen sie jedoch die Verantwortung, wie mit der Schuld und den Lehren aus der Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft umgegangen wird. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich der dunklen Geschichte von Vernichtungskrieg und Holocaust offen gestellt und wird dies auch weiterhin tun. Es ist wichtig, dass gerade junge Menschen darüber aufgeklärt werden, wie es zur nationalsozialistischen Machtergreifung, der Errichtung eines totalitären Systems und den darauf folgenden Untaten an den Juden Europas kommen konnte. Die Junge Union sieht es vor diesem Hintergrund als eine ihrer drängendsten Aufgaben an, Jugendliche und junge Erwachsene für demokratisches Engagement zu begeistern und zugleich gegen jede Form von Extremismus zu sensibilisieren. Die Verbrechen des so genannten NSU mahnen uns, jedem Versuch, die freiheitlich-demokratische Grundordnung und das friedliche Zusammenleben der Religionen anzugreifen, mit großer Entschlossenheit entgegenzutreten.

Die JU fordert daher, im Schulunterricht, aber auch während der Ausbildungs- und Studienzeit verstärkt Orte der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft zu besichtigen und mit Bildungsangeboten zu verknüpfen. Jeder junge Deutsche sollte mindestens einmal in seinem Leben einen solchen Gedenkort besucht haben. Ein intensiverer Austausch mit Jugendlichen aus Israel und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem ist darüber hinaus wünschenswert."

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