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Zur Förderung der Bereitstellung von ganztägigen Unterrichtsangeboten erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmitglied Astrid Wallmann MdL:

„Die Junge Union befürwortet den Ausbau von weiterführenden Ganztagsschulen in Deutschland und fordert, größere Anreize für eine Umstellung auf den Ganztagsbetrieb zu schaffen. Ziel ist eine flächendeckende Präsenz von Ganztagsschulen in Deutschland unter unbedingter Beibehaltung des differenzierten Schulsystems. Dabei soll jedoch den Bedürfnissen und Strukturen der Schulgemeinde vor Ort Rechnung getragen werden, indem diese zwischen offener, gebundener und teilgebundener Schulform wählen können.

Die Ausweitung der Unterrichtszeit über den Vormittag hinaus ermöglicht die Entzerrung des Stundenpensums und trägt dem Wunsch vieler Eltern Rechnung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Dort, wo Defizite in der Erziehung durch das Elternhaus vorhanden sind, bietet eine ganztägige Zeitgestaltung durch pädagogisches Personal zudem die Möglichkeit, Versäumnisse aufzufangen und Talente besser und gezielter zu fördern. Deshalb ist die Förderung des Ausbaus von gebundenen Ganztagsschulen vor allem in sozialen Brennpunkten ein wichtiges Anliegen der Jungen Union. Gerade dort muss das ausreichende Vorhandensein von Ganztagsschulen mit verpflichtendem Nachmittagsprogramm sichergestellt werden. In jedem Fall muss jedoch gewährleistet bleiben, dass Eltern weiterhin zwischen freiwilligen und verbindlichen Nachmittagsangeboten entscheiden können.

Die Junge Union setzt sich dafür ein, auf bildungspolitische Prioritäten Rücksicht zu nehmen und den Ausbau von Ganztagsschulen voranzutreiben. Jede Familie soll zeitnah die Möglichkeit haben, eine solche Einrichtung in ihrer Nähe anwählen zu können. Sportvereine, Kirchen und Verbände müssen hierbei durch Kooperationen in die Gestaltung der Nachmittagsprogramme eingebunden werden, um eine Konkurrenzsituation zwischen den Schulen und den nichtöffentlichen Trägern zu vermeiden. Durch die enge Einbeziehung kann den Vereinigungen zudem weiterer Zulauf und an Schulen ein breitgefächertes Freizeitangebot gewährleistet werden.“

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