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Zum Vorstoß von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, ab 2013 auch die Bezüge Wehr- und Freiwilligendienstleistender zu besteuern, erklären der sicherheitspolitische Sprecher der Jungen Union, Bundesvorstandsmitglied Timur Husein, und die finanzpolitische Sprecherin der Jungen Union, Bundesvorstandsmitglied Kristin Peitz:

„Die Junge Union spricht sich deutlich gegen die vom Bundesfinanzministerium geplante Besteuerung von Gehältern freiwilliger Wehrdienstleistender und ,Bufdis‘ aus. Eine zusätzliche finanzielle Belastung gerade derer, die sich freiwillig zum gesellschaftlichen Engagement verpflichten, wäre das falsche Signal und würde die Attraktivität freiwilliger Dienste in Deutschland mindern.

Durch die Aussetzung der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Wegfall des Zivildienstes sind Bundeswehr und soziale Träger auf den Zulauf freiwilliger Dienstleistender angewiesen. Daher sollte der Fokus eher darauf gerichtet sein, vor allem junge Menschen für den Wehrdienst zu begeistern sowie die Teilnahme am Freiwilligendienst attraktiver zu gestalten. Die Maßnahme einer zusätzlichen Besteuerung von Einkünften läuft diesem Ziel jedoch entgegen und würde sich kontraproduktiv auf die Attraktivität einer freiwilligen Verpflichtung auswirken.

Der Zuspruch zur Verpflichtung ist in den vergangenen Monaten stetig gewachsen und der Umbau der Bundeswehr auf einem guten Kurs. Die Junge Union fordert daher, die derzeitige Steuerfreiheit für Wehrdienst und Bundesfreiwilligendienst beizubehalten und stattdessen das freiwillige Engagement durch Anreize weiterhin zu stärken.“

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