Wähle deinen Beitrag:     Euro  

Zu den heutigen Äußerungen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, in welchen sie die Attentate von Toulouse und Norwegen mit der Situation junger Menschen im Gazastreifen verglich, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutsch-lands, Philipp Mißfelder MdB:

„Der Vergleich der EU-Außenbeauftragten Lady Ashton ist vollkommen abwegig und verfehlt. Zudem rückt er die israelische Verteidigungspolitik in die Nähe von terroristischer Gewalt und Hass auf Andersgläubige. Die Junge Union ist bestürzt von dem Signal, dass durch diese Aussagen von höchster EU-Ebene an unsere Partner in Israel dringt und verlangt eine sofortige Klarstellung der Aussagen durch Catherine Ashton!

Das blutige und menschenverachtende Attentat auf jüdische Kinder und Lehrer im südfranzösischen Toulouse, das insgesamt sieben Menschenopfer forderte, war eine grausame und verachtenswerte Bluttat, die sich gegen Mitbürger jüdischen Glaubens richtete. Der noch unbekannte Täter hatte es dabei offenbar gezielt auf minderjährige Opfer abgesehen. Dieses Vorgehen in den Kontext der israelischen Verteidigungspolitik zu stellen, ist empörend und lässt an dem diplomatischen Feingefühl der obersten europäischen Außenpolitikerin zweifeln. Damit unterstellt Frau Ashton Israel nicht nur, den Tod von Kindern und Jugendlichen im Gazastreifen billigend in Kauf zu nehmen. Diese Unterstellung ist infam und erschütternd. Frau Ashton ist aufgefordert, ihre Äußerungen zurückzunehmen und sich umgehend zu entschuldigen.“

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Dein Kontakt zu Paul:
paul@junge-union.de
030 / 278 787 15

Dein Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle:
ju@junge-union.de
030 / 278 787 0