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Zur geplanten Einführung des sogenannten Betreuungsgeldes erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, Dorothee Bär MdB:

„Nach langer und intensiver Diskussion und Beratung hat die Junge Union mit Mehrheit die Einführung des Betreuungsgeldes beschlossen. Wir wollen, dass alle Lebensentwürfe gefördert werden. Deshalb haben wir uns immer für Ausbau den von Betreuungsangeboten stark gemacht. Die Einführung eines Betreuungsgeldes unterstützt Eltern, die sich dafür entschieden haben, dass sich ein Elternteil oder Familienmitglied der Kindererziehung widmet. Wir respektieren die individuelle Entscheidung und schreiben niemandem vor, wie er zu leben hat.

Kinder brauchen gerade in ihrer ersten Lebensphase feste Bezugspersonen und liebevolle Zuwendung, damit sie ihre Talente entfalten können. Die kognitive und emotionale Entwicklung und damit die Grundlage für spätere Bildung kann nur gelingen, wenn das Bedürfnis des Kleinkindes nach Sicherheit durch verlässliche Bindung befriedigt wird. Dies geschieht am besten durch die eigenen Eltern. In relativ großen Gruppen in Kitas hingegen, wie sie derzeit oft vorzufinden sind, kann dieser Anforderung jedoch kaum Rechnung getragen werden. Ein solches Versäumnis in den ersten Lebensjahren ist durch ein noch so gutes Bildungssystem später kaum wettzumachen.

Allein mit dem Ausbau von Krippenplätzen kann nicht allen Wünschen der Eltern Sorge getragen werden. Während der Staat jeden Krippenplatz mit circa 1.000 Euro pro Monat subventioniert, bekommen die Eltern, die eine andere Betreuungsform wählen, keine zusätzliche materielle Hilfe. Hier soll das Betreuungsgeld Abhilfe schaffen. Familien sollten in der Organisation ihrer Kinderbetreuung nicht bevormundet, sondern in ihrer Wahl unterstützt werden. Das Betreuungsgeld wird auch in Voll- oder Teilzeit erwerbstätigen Frauen gezahlt und steht daher nicht dem Ziel entgegen, dem Fachkräftemangel in Deutschland durch die Förderung der Erwerbstätigkeit von Frauen zu begegnen.

Wahlfreiheit bedeutet, dass es Anreize für verschiedene Lebensentwürfe geben muss. Daher spricht sich die Junge Union für die Auszahlung eines Betreuungsgeldes aus.“

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