Wähle deinen Beitrag:     Euro  

Zu den Forderungen, die derzeitigen Überschüsse aus der Sozialversicherung an die Beitragszahler zurückzuzahlen, erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und der stellvertretende Bundesvorsitzende Johannes Pöttering:

"Vorstöße, angesichts der Überschüsse in den Sozialkassen die Rentenbeiträge zu senken und Zusatzbeiträge wie die Praxisgebühr abzuschaffen, lehnt die Junge Union entschieden ab. Stattdessen gilt es, unsere sozialen Sicherungssysteme für die finanziellen Herausforderungen des demographischen Wandels zukunftsfest zu machen und Rücklagen zu bilden.

Dank der erfreulichen konjunkturellen Entwicklung in Deutschland sind die Kassen der Sozialversicherungen derzeit gut gefüllt. Der Ruf nach einer Ausschüttung der Überschüsse an die Beitragszahler ist daher nachvollziehbar. Die Ausweitung sozialpolitischer Leistungen bei besserer Kassenlage gefährden aber die Stabilität der Sozialsysteme und somit die Absicherung der jungen Generation. Die Junge Union wehrt sich daher gegen die Tendenz, kurzfristige Mehreinnahmen umgehend an die Beitragszahler zurückzugeben und fordert die Bildung von Rücklagen, um in der Zukunft drohende Finanzierungsengpässe, wie sie die demographische Entwicklung verursachen könnte, vorzubeugen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und finanzieller Krisen weltweit ist eine sparsame und weitsichtige Haushaltspolitik unerlässlich. In dieser Kontinuität muss Deutschland weiter Vorbild für andere europäische Staaten bleiben.

Die Junge Union spricht sich zudem entschieden dagegen aus, auf Basis der positiven Kassenlage Leistungsausweitungen vorzunehmen. Die eingezahlten Beiträge dürfen ausschließlich für die dafür vorgesehenen Leistungen verwendet werden!"

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Dein Kontakt zu Paul:
paul@junge-union.de
030 / 278 787 15

Dein Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle:
ju@junge-union.de
030 / 278 787 0