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Zu den Forderungen aus den Reihen der Opposition nach Einführung eines Kita-Zwangs erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, seine Stellvertreterin Dorothee Bär MdB sowie der Landesvorsitzende der JU NRW und stellvertretende Vorsitzende der CDU NRW, Sven Volmering:

„Die absurden Forderungen von Hannelore Kraft und Cem Özdemir, den Besuch in einer Kindertagesstätte staatlich anzuordnen, lehnen wir auf das schärfste ab. In diesen Überlegungen schwingt eine sozialistische Befehlsmentalität mit, die der Wahlfreiheit, wie sie von der Jungen Union mit der Einführung eines Betreuungsgeldes und dem Ausbau der Kinderbetreuung gefordert wird, widerspricht. Rot-Grün möchte hier, angelehnt an den entlarvenden Satz des damaligen SPD-Generalsekretärs Olaf Scholz, die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern. Das Wohl der Kinder ist dabei offenkundig zweitrangig, wenn die SPD-Ministerpräsidentin von NRW indirekt davon spricht, dass es um eine  ökonomische Verwertbarkeit von Müttern geht.

Eltern, die ihr Kind zur Betreuung in eine Kindertagesstätte geben, haben ebenso die Unterstützung des Staates verdient, wie Paare, die ihren Nachwuchs zuhause betreuen. Das Wohl der Kinder in Deutschland darf nicht zur Durchsetzung ideologisch verblendeter Erziehungskonzepte missbraucht werden! Die Vorstellung, kleine Kinder könnten ausschließlich in der Gemeinschaft soziale Kompetenzen erwerben, ist schlichtweg falsch und führt verbunden mit einem Kita-Zwang zu einem Erziehungs- und Bildungssystem, das dem der untergegangenen „DDR“ auf fatale Weise ähneln würde.

Familien dürfen in der Organisation ihrer Kindererziehung und Betreuung nicht bevormundet werden. Die Wahlfreiheit gerade in diesem so wichtigen Bereich muss gewährleistet bleiben. Eltern bekommen durch die Einführung des Betreuungsgeldes bei gleichzeitigem Ausbau der Kindertagesstätten die Chance, sich für verschiedene Lebensentwürfe und Betreuungskonzepte zu entscheiden. Die Junge Union lehnt staatliche Zwangsmaßnahmen von Geburt an daher entschieden ab.“

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