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Zur Ankündigung des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder MdB, das Betreuungsgeld noch vor der Sommerpause vom Deutschen Bundestag verabschieden zu lassen, erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, Dorothee Bär MdB:

"Die klare Zeitvorgabe, das Betreuungsgeld noch vor der Sommerpause vom Deutschen Bundestag zu beschließen, ist konsequent und richtig. Bundesregierung und Unionsbundestagsfraktion beweisen damit Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit. Das Betreuungsgeld ist im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP als familienpolitische Maßnahme festgeschrieben und muss nun in Gesetzesform gebracht werden. Das Bundesfamilienministerium ist jetzt in der Pflicht, schnellstmöglich einen Entwurf vorzulegen.

Neben der Auszahlung des Betreuungsgeldes begrüßt die Junge Union den parallelen Ausbau der staatlichen Kinderbetreuung. Eltern haben im Zuge dessen echte Wahlfreiheit und können entscheiden, ob sie ihre Kinder in einer Kindertagesstätte anmelden oder zuhause betreuen. Beide Formen der familiären Entscheidung müssen respektiert und gefördert werden. Ideologische Grabenkämpfe, wie von Seiten der rot-grünen Opposition um die „Lufthoheit über den Kinderbetten“ geführt werden, lehnen wir strikt ab. Das Wohl der Kinder in Deutschland ist zu wichtig, um linke Konzepte wie einen staatlichen Kita-Zwang, zuletzt vorgeschlagen von Grünen-Chef Cem Özdemir und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, durchzusetzen.

Die Junge Union Deutschlands versteht Wahlfreiheit auch als Anreiz für verschiedene Lebensentwürfe und Betreuungskonzepte. Ein einseitiger Ausbau der Kitabetreuung würde Chancen verbauen, statt neue Möglichkeiten zu schaffen. Die Junge Union spricht sich deshalb für die schnellstmögliche Etablierung des Betreuungsgeldes aus und begrüßt den heutigen Vorstoß des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder MdB, ausdrücklich."

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