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Zur verkürzten Schulzeit an Gymnasien erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Jungen Union Deutschlands, Astrid Wallmann MdL:

„Die Verkürzung der Schulzeit an deutschen Gymnasien von dreizehn auf zwölf Jahre bleibt eine richtige und wichtige Maßnahme, vor allem in Hinblick auf die Möglichkeiten eines früheren Berufseinstiegs für Abiturienten und der Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Ausland. Die Anpassung der Lehrpläne an die verkürzte Schulzeit ist bislang jedoch nur unzureichend erfolgt. Die Junge Union fordert daher, diese an die Realitäten der Schüler anzupassen!

Da die durchschnittliche Zahl an Unterrichtsstunden durch die Reform nicht gemindert werden soll, hat G 8 unweigerlich eine Verdichtung des Lehrstoffes zur Folge. Vollere Stundenpläne, vermehrter Nachmittagsunterricht und Verknappung der Freizeit führen oft zur Überforderung der Gymnasiasten. Es ist daher dringend notwendig, die Lerninhalte auf zentrale Kernthemen zu beschränken und die Stundenpläne weiter zu entschlacken. Es muss zu einer merklichen Entlastung der Schüler kommen. Zudem muss sichergestellt werden, dass in den G8-Gymnasien tatsächlich nach den reduzierten Lehrplänen unterrichtet wird.

Ganzheitliche Bildung umfasst auch Kompetenz in Fächern außerhalb des klassischen Bildungskanons. Gerade Fächern wie Politik und Wirtschaft kommt angesichts der aktuellen Situation in Europa eine wachsende Bedeutung zu. Mangelnde Kenntnisse in diesem Bereich sind nicht selten mit ein Grund für wachsendes Politikdesinteresse. Es ist daher anzustreben, die noch offenen Bildungsstandards für sogenannte Nebenfächer länderübergreifend zu vereinheitlichen.“

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