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Zu den Vorschlägen der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Jungen Union Saar, überschüssige Rentenbeiträge für eine Demographie-Reserve zu nutzen, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB: 

„Die Junge Union Deutschlands unterstützt die Forderung der saarländischen Ministerpräsidentin und der Jungen Union Saar, die derzeitigen Überschüsse in der Rentenversicherung zum Aufbau einer Demographie-Reserve zu nutzen. Kurzfristige Beitragssenkungen sind zwar auf den ersten Blick immer eine attraktive Option. Sie würden sich aufgrund des demographischen Wandels und dem damit verbundenen Anstieg der Beiträge in Zukunft aber ins Gegenteil verkehren. Stattdessen sollte die Chance genutzt werden, Generationengerechtigkeit konkret umzusetzen und Rücklagen anzusparen.

Nachhaltigkeit bedeutet, bereits in der Gegenwart vermeidbare Belastungen für kommende Generationen auszuschließen. Die Junge Union plädiert deshalb, auf Beitragssenkungen zu verzichten, um den derzeitigen Satz konstant zu halten und damit künftige sprunghafte Anstiege in der Rentenversicherung zu vermeiden. Derartige Demographie-Reserven haben sich auch in anderen Kontexten ausgezahlt. So spart Norwegen seit Jahren Gewinne aus dem Ölexport für Bildungsprojekte an. 

Die Junge Union setzt sich auf allen Feldern für eine generationengerechte Politik ein und begrüßt daher die Bundesratsinitiative des Saarlandes mit Nachdruck.“

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