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Zur Struktur der Studentenvertretung an deutschen Hochschulen erklären die bildungspolitische Sprecherin der Jungen Union Deutschlands, Astrid Wallmann MdL, und die hochschulpolitische Sprecherin der Jungen Union, Kristina Scherer:

“Die vorherrschende Organisationsform der Interessensvertretung zwingt jedem Studenten bei Immatrikulation die Mitgliedschaft in der Verfassten Studierendenschaft auf und verpflichtet zur Zahlung von Beiträgen, deren Verwendung oftmals nicht im Sinne der Studierenden ist. Die Junge Union setzt sich daher nachdrücklich für eine Reform der Strukturen studentischer Selbstverwaltung ein und fordert die Abschaffung von Verfassten Studierendenschaften und deren Organen. Die bisherigen Beiträge für ASten und Co. sollten stattdessen besser der personellen und technischen Ausstattung der jeweiligen Hochschule zugutekommen.

Die Vertretung studentischer Interessen in Hochschulgremien und die Wahrung von Mitspracherechten für Studenten ist ein Anliegen, das gewahrt werden muss. Die derzeit vorherrschenden Strukturen der studentischen Interessensvertretung an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind jedoch ineffizient und veraltet. In den Allgemeinen Studierendenausschüssen (ASten) werden in vielen Fällen nicht mehr die Interessen der Studierenden vertreten. Mit dem Geld der Studierenden wird allzu häufig allgemeinpolitische Arbeit finanziert. Ein Großteil der Aufgaben studentischer Selbstverwaltung wird zudem bereits von Institutionen wie dem Studentenwerk wahrgenommen. Beteiligungen an Wahlen zum Studierendenparlament von häufig unter 20 Prozent zeugen davon, wie weit sich die ASten von der Studierendenschaft entfernt haben.

Die Junge Union setzt sich daher für die Abschaffung der Verfassten Studierendenschaften ein und fordert außerdem eine Reform der Mittelverwendung im Bezug auf Semestertickets, deren Erwerb künftig freigestellt werden sollte. Hochschulen waren schon immer ein Ort des politischen Diskurses und das soll auch so bleiben. Hierzu braucht es jedoch keinen AStA. Es ist höchste Zeit, verkrustete Strukturen aufzubrechen!“

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