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Zum 40. Jahrestag des Attentats auf die israelische Mannschaft während der olympischen Spiele in München erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:

„Das Attentat palästinensischer Terroristen auf die Mannschaft Israels während der olympischen Spiele 1972 in München war eines der furchtbarsten Ereignisse in der bundesdeutschen Geschichte. Nicht einmal 30 Jahre nach den Schrecken des Holocaust wurden in Deutschland erneut Juden Opfer ideologisch motivierten Hasses. Den Sicherheitskräften war es zum damaligen Zeitpunkt nicht gelungen,  die Terrororganisation „Schwarzer September“ an der Planung und Ausübung ihres mörderischen Vorhabens zu hindern, dem 11 israelische Sportler und ein Polizist zum Opfer fielen.

Als eine Konsequenz aus diesem gravierenden terroristischen Angriff wurde unter anderem die Spezialeinheit GSG 9 gegründet. Die Junge Union fordert, vor dem Hintergrund neuer Bedrohungen durch den islamistischen, aber auch rechts- und linksextremen Terrorismus weiterhin wachsam zu sein und derartigen Bestrebungen mit den Mitteln des Rechtsstaats und der Sicherheitsbehörden entgegenzutreten.

Deutschland hat zudem eine besondere Verantwortung für die Sicherheit des Staates Israel. Ereignisse wie in München 1972 dürfen sich weder in unserem Land, noch irgendwo anders in der Welt wiederholen. Die Aussage von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, wonach die Sicherheit Israels Teil deutscher Staatsräson ist, unterstützt die Junge Union deshalb ausdrücklich.

Ebenso zu verurteilen sind vor diesem Hintergrund antisemitische Übergriffe wie vor wenigen Tagen in Berlin. Es darf nicht hingenommen werden, dass jüdische Bürger unseres Landes mitten in der Hauptstadt Angst haben müssen, ihren Glauben zu leben. Die Junge Union ruft die muslimischen Interessenverbände auf, für ein interreligiöses Miteinander zu werben, um dem gerade bei jungen Muslimen oftmals verbreiteten Antisemitismus Einhalt zu gebieten.“

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