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Zur schicksalhaften Historie des 9. November in Deutschland erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Kein anderes Datum hat die neuere deutsche Geschichte so sehr geprägt wie der 9. November. Dieser Tag steht sowohl für die glücklichsten, als auch für die schwärzesten Momente des vergangenen Jahrhunderts: Auf der einen Seite gedenken wir der Überwindung der jahrzehntelangen, unmenschlichen Teilung unseres Landes im Jahr 1989, auf der anderen Seite der grauenvollen Gewalttaten der Nationalsozialisten an jüdischen Mitbürgern und Einrichtungen im Zuge der Reichsprogromnacht 1938. Am gleichen Datum wurde im Jahr 1918 die erste demokratische Republik auf deutschem Boden ausgerufen, fünf Jahre später wurde diese durch den Putschversuch Hitlers bedroht.

Das heutige Datum steht wie kein zweites für den langen Weg Deutschlands hin zu einem einigen, freiheitlich-demokratischen Staat und mahnt zugleich zum steten Einsatz, die erworbenen Werte und Rechte gegen extremistische Gefahr zu verteidigen. Dem Mut und der Willenskraft der ostdeutschen Bürger sowie dem unermüdlichen Einsatz des Kanzlers der Einheit Dr. Helmut Kohl ist es zu verdanken, dass vor genau dreiundzwanzig Jahren der Weg zur Deutschen Einheit durch den Fall der Mauer geebnet wurde. Sie haben gezeigt, dass sich der Wunsch nach Freiheit und Demokratie nicht durch staatliche Autorität ersticken lässt. Der Tag des Mauerfalls und der Grenzöffnung wird immer als eines der freudigsten Ereignisse unserer Geschichte in Erinnerung bleiben.

Die Nacht des 9. auf den 10. November 1938 hingegen markiert einen traurigen Tiefpunkt derselben. Das Ausmaß des Grauens und der Zerstörung, welche sich gegen jüdisches Leben in unserem Land richtete, lässt uns noch heute erschaudern. Die Junge Union gedenkt am heutigen Jahrestag den Opfern der blinden Gewalt in der Reichsprogromnacht und setzt sich dafür ein, jeder Form von Extremismus entschieden entgegenzutreten.“

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