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"Verantwortliche Energiepolitik muss sehr langfristig angelegt sein, Fehlentscheidungen lassen sich nur langsam und zu hohen Kosten korrigieren", so Michael Radomski, der energiepolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands. "Eine sichere Energieversorgung in Zukunft wird heute gemacht und muss besonders den Aspekt der Diversifizierung und Risikostreuung beachten."

Zur Diskussion über die Sicherheit der Energieversorgung und die Rolle der Kernenergie erklärt der energiepolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Michael Radomski:
 
"Angesichts der Entwicklung der internationalen Energiemärkte ist eine ergebnisoffene und ideologiefreie Diskussion über die Rolle der Kernenergie bei der Energieversorgung im Kontext eines deutschen und europäischen Energiekonzeptes unerlässlich.
 
Die Entwicklung am Erdölmarkt und bei den Gaslieferungen durch Russland zeigt, wie schnell wichtige und derzeit als sicher geltende Versorgungswege versiegen können oder preislich inakzeptabel werden können. Der Rohölpreis, an den die Gaspreise mit Verzögerung gekoppelt sind, hat sich etwa seit dem rot-grünen Atomausstiegsbeschluss verdreifacht. Angesichts dieser Problematik ist die Frage der langfristigen Versorgungssicherheit neu zu diskutieren. Dazu gehört auch die Rolle der Kernkraft in Deutschland. Es ist politisch mehr als fahrlässig, wenn sich Deutschland ohne eine breite Diskussion auf dem Weg der Energiepolitik der vergangenen Jahre von vorhandenen nationalen Alternativen lossagt und in geopolitische Abhängigkeiten begibt, deren Entwicklung schwer abzuschätzen ist.
 
Entscheidungen in der Energiepolitik haben extrem langfristige Auswirkungen. Eine kurzfristig ausgerichtete Energiepolitik, die die Abschaltung wirtschaftlich wie sicherheitstechnisch einwandfrei laufender Kraftwerke um jeden Preis fordert, richtet großen wirtschaftlichen Schaden an, den später besonders die heute junge Generation zu tragen haben wird."
 
Die Junge Union Deutschlands fordert daher, sich beim bevorstehenden Energiegipfel nachhaltig und unvoreingenommen mit der nationalen Versorgungssicherheit, der Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern und damit letztendlich auch mit der Nutzung der Kernkraft auseinander zu setzen."

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