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"Eine Vereinbarung an Schulen Deutsch als gültige Verkehrssprache auch außerhalb des Unterrichts einzuführen, kann bei Schülern mit vielfältigen Herkunftshintergründen zur Verbesserung der Sprachfertigkeit und zur Integration der Schulgemeinschaft beitragen", so die Vorsitzende der Kommission Gesellschaft der Jungen Union Deutschlands, Astrid Jantz. "Solches bürgerschaftliches Engagement sollte nicht schlechtgeredet werden."

In der Debatte über den Vorstoß einer Berliner Schule, Deutsch zur Verkehrssprache auf dem Schulhof zu machen, erklärt die Vorsitzende der Kommission Gesellschaft der Jungen Union Deutschlands, Astrid Jantz:
 
"Der Vorstoß der Berliner Herbert-Hoover-Realschule, in Einvernehmen mit der Schülerschaft, der Lehrerschaft und der Elternschaft ein Deutschgebot einzuführen, sollte von Schulen bundesweit aufgegriffen werden. Auf lange Sicht wird das friedliche Miteinander unterschiedlicher Kulturen in Deutschland nur funktionieren, wenn man sich gegenseitigen Respekt erweist und verbindliche Spielregeln für alle anerkennt. Schlüssel des friedlichen Miteinanders ist dabei die Sprache. Je vielfältiger eine Gesellschaft ist, umso wichtiger wird eine für alle verständliche Sprache. Nach Auffassung der Jungen Union Deutschlands sind dabei Ausländer sowie Deutsche gleichermaßen gefordert, um die Integration in Deutschland zu fördern.
 
Kein Verständnis können wir für die Einschätzung aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen aufbringen, die die vorbildliche Initiative der Berliner Realschule als "billigen Integrationsbeitrag, Deutsch zur Zwangssprache auf Schulhöfen' zu machen, abqualifiziert. Ernstzunehmende und erfolgversprechende Vorschläge der Grünen zur Integration liegen bisher nicht auf dem Tisch. Zum Glück wollten die Schülerinnen und Schüler der Realschule in Berlin auch nicht erst darauf warten, sondern haben zusammen mit Lehrern und Eltern selbst die Initiative ergriffen.
 
Dieses Engagement zu Gunsten der Sprachfertigkeit der Schüler und des Gemeinschaftsgefühls an der Schule ist praktisch gelebte Integration. Die pragmatische Anpassung an reale Lebensumstände sollte weder mit politischer Ideologie, noch durch Verbandsegoismus schlecht geredet und zerstört werden."

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