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Zur heutigen Konstituierung der Kommission "Bildungschancen und Erziehung" der CDU Deutschlands erklärt Tom Zeller, bildungspolitischer Sprecher der Jungen Union Deutschlands, der die Vereinigung in der CDU-Kommission vertritt:
 
"Die Einsetzung der Kommission ist ein wichtiges Signal dafür, dass die CDU das Zukunftsthema Bildung in den Mittelpunkt ihrer programmatischen Arbeit stellt. Die erschreckenden Zustände an der Rütli-Hauptschule in Berlin-Neukölln belegen, wie entscheidend es für eine Gesellschaft ist, künftig keinen Schüler mehr zu vernachlässigen. Für die Junge Union Deutschlands ist dies eine Frage der Generationengerechtigkeit. Wer schlecht ausgebildet worden ist, hat kaum Chancen auf einen Ausbildungsplatz und eine gesicherte berufliche Zukunft.
 
Um hierbei Verbesserungen zu erreichen, bedarf es der Anstrengungen vieler gesellschaftlicher Akteure - allen voran der Eltern, die für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind. Da sich allerdings eine schwierige familiäre Herkunft erheblich auf den Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen auswirken kann, sind Kindergärten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen gefordert, solchen Tendenzen entgegenzutreten und Defizite auszugleichen. Dabei muss in erster Linie auf das Beherrschen der deutschen Sprache Wert gelegt werden. Dies ist die Voraussetzung zur Integration in die Gesellschaft und der Schlüssel zum Bildungserfolg. Frühe und verbindliche Sprachstandstests sowie obligatorische Deutschkurse mit Nachschulungsmöglichkeiten sind hierzu effektive Maßnahmen.
 
Neben der Qualitätssteigerung in der Ausbildung gilt es ebenso, der Vermittlung grundlegender kultureller und sozialer Werte wieder ein größeres Gewicht zu geben. In den letzten Jahren wurde dieser Aspekt erheblich vernachlässigt. Die Kommission ,Bildungschancen und Erziehung' wird zu diesen Themen nicht nur für die bevorstehende Grundsatzdiskussion, sondern auch für die gesamtgesellschaftliche Debatte wichtige Impulse geben."

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