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Anlässlich der Großdemonstration von Klinikärzten aus ganz Deutschland am heutigen Mittwoch in Leipzig erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, und ihr stellvertretender Vorsitzender, Johannes Pöttering:

"Die fortdauernden Streiks und Demonstrationen von Ärzten, ob sie in Unikliniken, Krankenhäusern oder niedergelassen arbeiten, zeigen, dass die Strukturkrise des deutschen Gesundheitssystems kein Problem der fernen Zukunft, sondern ein drängendes aktuelles Problem ist. Als Folge einer falsch organisierten Finanzierung, unaufhörlicher dirigistischer Eingriffe und wachsender Bürokratie sind die Arbeitsbedingungen und die Entlohnung für große Teile der Ärzteschaft unbefriedigend oder unzumutbar.


Immer mehr Ärzte wandern aus Deutschland ab oder geben ihren Beruf auf, so dass die ärztliche Versorgung in Deutschland langfristig gefährdet erscheint, was sich in vielen ländlichen Regionen bereits heute bemerkbar macht. Auch stellt dieser �brain drain" eine erhebliche Verschwendung öffentlicher Finanzmittel dar, da die Medizinerausbildung notwendigerweise lang und kostspielig ist.


Eine grundlegende Reform des Gesundheitswesens ist daher unerlässlich, um die Versorgung zu sichern, hochwertige Medizin für die Bevölkerung zugänglich zu halten und die Wachstumsbranche Gesundheit aus der bürokratischen Gängelung zu befreien, die ihre Entwicklung heute lähmt. Weil die langfristige Sicherheit und Qualität der medizinischen Versorgung und ihre Finanzierbarkeit in einer alternden Gesellschaft die junge Generation in besonderem Maße betreffen, werden die Junge Union Deutschlands und die Junge Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sich in den nächsten Wochen mit Eckpunkten für eine Gesundheitsreform in die aktuelle Diskussion einbringen.


An den Prinzipien des Wettbewerbs, der Transparenz und der Eigenverantwortung der Versicherten kann keine Gesundheitsreform vorbeigehen, will sie dem Gesundheitswesen eine langfristige Perspektive für Wachstum und Entwicklung, den Patienten die Sicherheit einer hochwertigen Versorgung und den Versicherten die Bezahlbarkeit der Gesundheitsversorgung gewährleisten."

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