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Die Ergebnisse des Mikrozensus 2005, der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wurde, zeigen einen alarmierenden Überblick der sozialen Strukturen in Deutschland", erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder (26).

Zur heutigen Vorstellung des vom Statistischen Bundesamtes unter dem Titel "Leben in Deutschland. Haushalte, Familien und Gesundheit" herausgegebenen Mikrozensus 2005 erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder (26):
 
"Die Ergebnisse des Mikrozensus 2005, der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wurde, zeigen einen alarmierenden Überblick der sozialen Strukturen in Deutschland. Auffällig sind dabei zwei eng miteinander verbundene Entwicklungen, die sich seit der Erhebung des ersten gesamtdeutschen Mikrozensus 1991 erheblich verstärkt haben: Zum einen gibt es immer weniger Haushalte, in denen mehrere Generationen unter einem Dach leben. Während 1991 noch 39 Prozent der Haushalte Mehrgenerationenhaushalte waren, in denen insbesondere Kinder mit ihren Eltern zusammenlebten, ging deren Anteil bis 2005 auf 32 Prozent zurück. Zum anderen steigt zwar die absolute Zahl der Haushalte an, zugleich ist jedoch in diesem Zeitraum die durchschnittliche Haushaltsgröße von 2,3 auf 2,1 Personen gesunken.
 
Besonders erschreckend daran ist, dass sich in den vergangenen Jahren die Anzahl der Haushalte, in denen minderjährige Kinder aufwachsen, von 27 Prozent auf jetzt 23 Prozent verringert hat. Das heißt, dass in über drei Viertel aller 39,2 Millionen deutschen Haushalte keine Kinder mehr leben. Auch die Anzahl der Familien mit minderjährigen Kindern ist deutlich zurückgegangen: Gab es im Jahr 1996 noch 9,4 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern, sank ihre Anzahl bis 2005 um sechs Prozent auf nur noch 8,9 Millionen. Für viele Menschen gehören Kinder nicht mehr zu ihrem persönlichen Lebensumfeld.
 
Die Zahlen des Mikrozensus 2005 belegen, dass der demographische Wandel bereits jetzt Wirkung zeigt und gravierende Folge für die Gesellschaft in Deutschland nach sich zieht. Es gilt daher, die familienpolitischen Anstrengungen weiter zu verstärken, um dadurch für ein Klima zu sorgen, in dem Kinder als Gewinn, nicht als Belastung angesehen werden. Das ,Bündnis für Erziehung" oder die Förderung des familiären Zusammenlebens von jüngeren und älteren Menschen sind dabei wichtige und richtige Schritte auf dem Weg in eine familien-, kinder- und elternfreundliche Gesellschaft."

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