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"Der Rückgang bei Unternehmensgründungen im High-Tech-Bereich ist eine besorgniserregende Altlast von Rot-Grün", so der mittelstandspolitische Sprecher der Jungen Union, Thomas Grädler. "Die Trendwende in der Innovationspolitik mit dem Regierungswechsel in Berlin muss nun konsequent verfolgt und ausgebaut werden, damit Deutschland wieder mehr High-Tech-Gründer bekommt."

Zu den Ergebnissen der Studie "High-Tech-Gründungen in Deutschland" des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erklärt der mittelstandspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Thomas Grädler:
 
"Die Studie des ZEW über das High-Tech-Segment der in Deutschland gegründeten Unternehmen zeigt eine langfristig bedenkliche Entwicklung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland: Seit mehreren Jahren ist die Zahl der High-Tech-Gründungen in Deutschland rückläufig - allein im letzten Jahr waren 16 Prozent weniger solcher Gründungen zu verzeichnen, besonders im verarbeitenden Gewerbe.
 
In diesen Zahlen spiegelt sich das schwere Erbe rot-grüner Politik wider. Sie zeigen, wie wichtig die Trendwende in der Innovationspolitik ist, die nach dem Regierungswechsel eingeleitet worden ist. Die große Bedeutung der wissenschaftlich-technischen Innovation für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und die Probleme der Unternehmensgründer erfordern aber auch weiterhin hohe politische Aufmerksamkeit.
 
In der Studie des ZEW werden als Probleme von Gründern im High-Tech-Bereich die Finanzierung der Unternehmensentwicklung, die betriebswirtschaftliche Kompetenz sowie der Nachschub an hochqualifizierten Mitarbeitern benannt. Um hier Verbesserungen zu erreichen, fordert die Junge Union eine Erleichterung der Bedingungen für Wagniskapitalbildung, die Vermittlung von betriebswirtschaftlichen Kenntnissen im Ingenieurstudium sowie eine größere Bedeutung von Forschung und Technologie an den Schulen innerhalb und außerhalb des Unterrichts.
 
Zu den Erfolgsfaktoren für High-Tech-Gründungen gehören die Anbindung an Universitäten und andere Forschungseinrichtungen, die Qualifikation der Gründer und die Marktorientierung der Produkte. Es zeigt sich, dass der Ansatz der strategischen Forschungsförderung in Innovationsclustern aus universitärer, außeruniversitärer und industrieller Forschung erfolgreich ist und ausgebaut werden muss. Darüber hinaus fordert die Junge Union eine stärkere Vernetzung von Gründungs- und Innovationszentren mit den Unternehmen, um die Praxisgängigkeit und Marktfähigkeit von innovativen Produkten zu verbessern.
 
Nach der Trendwende in der Innovationspolitik durch den Regierungswechsel in Berlin muss der neue Weg konsequent fortgesetzt und um einen wirklichen Bürokratieabbau besonders für Mittelständler und Gründer ergänzt werden, damit auch bei der Gründung von High-Tech-Unternehmen in Deutschland die Wende geschafft wird."

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