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Die Ergebnisse der Studie ,Kinderwünsche in Deutschland' zeigen, dass Kinder für viele Menschen in Deutschland nicht mehr Bestandteil ihrer eigenen Lebensplanung sind", erklärt die gesellschaftspolitische Sprecherin der Jungen Union Deutschlands, Astrid Jantz.

Anlässlich der heutigen Vorstellung der Studie "Kinderwünsche in Deutschland", die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Zusammenarbeit mit der Robert-Bosch-Stiftung erarbeitet hat, erklärt die gesellschaftspolitische Sprecherin der Jungen Union Deutschlands, Astrid Jantz:
 
"Die Ergebnisse der Studie ,Kinderwünsche in Deutschland' zeigen, dass Kinder für viele Menschen in Deutschland nicht mehr Bestandteil ihrer eigenen Lebensplanung sind. Jeder vierte Mann und jede siebte Frau gibt an, kinderlos bleiben zu wollen. Zugleich ist der Wunsch nach Kindern so gering ausgeprägt wie in keinem anderen Land in Europa - während Frauen im Durchschnitt 1,75 Kinder bekommen wollen, wünschen sich Männer, Vater von durchschnittlich 1,59 Kindern zu sein. Zwar liegt der Kinderwunsch damit noch über der tatsächlichen Geburtenziffer in Deutschland, die im Jahr 2005 nur 1,37 Kindern betrug, doch um den Bevölkerungsschwund aufzuhalten und wieder für eine positive demographische Entwicklung zu sorgen, sind mindestens 2,1 Kinder pro Frau notwendig.
 
Damit künftig in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden, muss ein kinder- und zudem auch elternfreundliches Klima geschaffen werden. Es gilt zum einen, gerade jungen Menschen Lust auf Familie zu vermitteln und deutlich zu machen, dass Kinder eine sinnstiftende Bereicherung des eigenen Lebens sind. Zum anderen müssen die Rahmenbedingungen für Elternschaft sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden. Da sich jeweils gut 90 Prozent der in der Studie Befragten mehr Teilzeitarbeitsmöglichkeiten und flexible Arbeitszeiten für berufstätige Eltern wünschen, liegt hierin der Schlüssel zu einer erfolgreichen Familienpolitik.
 
Die Junge Union fordert deshalb, die Betreuungs- und Erziehungsangebote in Kindergärten bedarfsgerecht auszuweiten. Auch die finanzielle Unterstützung für Familien muss auch künftig gesichert bleiben, so dass Familien mit Kindern nicht weiter belastet, sondern - etwa durch die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten - entlastet werden. Neben diesen politischen Maßnahmen bedarf es jedoch vor allem eines Mentalitätswechsels: Elternschaft und Erziehungsleistung, die der gesamten Gemeinschaft zugute kommen, müssen wieder größere gesellschaftliche Anerkennung erhalten. Wie die Studie ,Kinderwünsche in Deutschland' belegt, ist es die zentrale Aufgabe der kommenden Jahre, für mehr Kinderfreundlichkeit einzutreten."

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