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"In den sozialen Sicherungssystemen muss mehr Familiengerechtigkeit hergestellt werden, wie es auch das Bundesverfassungsgericht verlangt", so JU-Chef Mißfelder. "Das Gutachten der Ruhr-Universität-Bochum zeigt, dass dies möglich ist und dass die Unionsparteien auf dem richtigen Weg sind."

Anlässlich der Vorstellung eines Gutachtens über Möglichkeiten einer familiengerechten Reform der Gesetzlichen Rentenversicherung erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder (26):
 
"Das Gutachten zur Familiengerechtigkeit in der Rentenversicherung der Ruhr-Universität-Bochum, das von der Deutschen Bischofskonferenz in Auftrag gegeben und heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, zeigt, dass es Wege gibt, die strukturelle Benachteiligung von Familien mit Kindern in der umlagefinanzierten Gesetzlichen Rentenversicherung zu überwinden.
 
Die Erziehungsleistung von Eltern, die in einem umlagefinanzierten Altersvorsorgesystem überhaupt die Voraussetzung für einen späteren Leistungsbezug aller Versicherten schafft, wird bislang nicht angemessen berücksichtigt. Im Gegenteil erhalten Eltern oft geringere Renten als kinderlose Paare, da ein oder beide Partner im Lauf des Lebens  durch die Kindererziehung in ihrer Erwerbstätigkeit eingeschränkt waren und daher geringere Rentenanwartschaften erwerben konnten. Dieser Mangel an Leistungsgerechtigkeit zu Lasten von Familien mit Kindern in der Gesetzlichen Rentenversicherung muss auf die politische Agenda, nicht zuletzt weil das Bundesverfassungsgericht eine bessere Berücksichtigung der Erziehungsleistung in den gesetzlichen Versicherungen auch über die Pflegeversicherung hinaus verlangt.
 
Die Unionsparteien haben in Bezug auf die Gesetzliche Rentenversicherung schon programmatische Vorarbeit geleistet und fordern einen Kinderbonus für Eltern bei der Rente in Höhe von 50 Euro pro Kind, um eine Entlastung der Eltern während der Erziehungszeit bis zum zwölften Lebensjahr des Kindes zu erreichen. Wie das vorgestellte Gutachten fordert die Union darüber hinaus auch eine Erhöhung der Anrechnung von Erziehungszeiten beim Rentenanspruch um drei Jahre.
 
Die Junge Union Deutschlands unterstützt diese Forderungen für mehr Familiengerechtigkeit im Rentensystem als Beitrag zur Reform der Altersvorsorge und der Verbesserung der Leistungsgerechtigkeit in der Sozialen Sicherung."

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