Wähle deinen Beitrag:     Euro  

"Deutlich rückläufige Insolvenzzahlen und bessere Beschäftigungsaussichten schaffen ein günstiges Klima für politische Reformen", so der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, André Stolz. "Die Bundesregierung sollte es für die notwendige Flexibilisierung des Arbeitsmarktes nutzen."

"Der Rückgang der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hat sich deutlich beschleunigt: Von Januar bis Mai 2006 gab es 11,8 Prozent weniger Pleiten als im Vorjahreszeitraum. Der positive Trend, der sich 2005 abzuzeichnen begann, hat sich damit gefestigt.

Die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes im Juli zeigt, dass unter günstigeren konjunkturellen und politischen Rahmenbedingungen auch die Beschäftigung steigt. Damit diese gute Entwicklung anhält und auch in der Breite wirksam werden kann, müssen nun endlich grundlegende Reformschritte beim Arbeitsmarkt angegangen werden.


So bedarf es Änderungen beim Kündigungsschutz und vor allem bei der Flexibilisierung des Tarifrechtes, z.B. durch das Zulassen von betrieblichen Bündnissen, um den Arbeitsmarkt zu öffnen und die Einstiegsmöglichkeiten zu verbessern. Dies liegt besonders im Interesse der jungen Generation, deren Chancen auf einen erfolgreichen Berufseinstieg sich, wie auch die Karriere- und Einkommensperspektiven, in den letzen Jahren deutlich verschlechtert haben. Hier hat die Große Koalition eindeutig noch Nachholbedarf.


Die Bundesregierung hat, unterstützt von der derzeitigen konjunkturellen Erholungsphase, nun die beste Gelegenheit für entschlossene Reformpolitik und sollte sie nach der Sommerpause ergreifen."

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Dein Kontakt zu Paul:
paul@junge-union.de
030 / 278 787 15

Dein Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle:
ju@junge-union.de
030 / 278 787 0