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Die unabhängigen Aufsichtsbehörden der Bundesländer halten die Vorgänge wie im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark in deutschen Anlagen für ausgeschlossen", erklärt der energiepolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Michael Radomski, anlässlich der aktuellen Überprüfung der Sicherheitsstandards deutscher Kernkraftwerke.

Anlässlich der Überprüfung der Sicherheitsstandards der deutschen Kernkraftwerke durch die Bundesländer erklärt der energiepolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Michael Radomski:
 
"Die unabhängigen Aufsichtsbehörden der Bundesländer halten die Vorgänge wie im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark in deutschen Anlagen für ausgeschlossen. Übereinstimmend kamen die Ministerien bzw. Technischen Überwachungsvereine zu dem Ergebnis, dass sich die deutschen Sicherheitssysteme in ihrer Konzeption und ihrem Aufbau von den Einrichtungen der schwedischen Anlage Forsmark 1 grundlegend unterscheiden.
 
Anstatt jedoch die Ergebnisse der Überprüfung deutscher Kernkraftwerke abzuwarten, wurden hierzulande Ängste geschürt, die das bekannte technikfeindliche Grundmuster erkennen lassen. Wer wie der Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN, Reinhard Bütikofer, Widerstand "auf dem Feld und auf der Straße' ankündigt, verrät mit dieser Haltung eher seine politische Sozialisation als das notwendige Verantwortungsbewusstsein für unser Land.
 
Vor dem Hintergrund eines wirksamen Klimaschutzes wird derzeit weltweit über den Energiemix der Zukunft diskutiert. Dies hat der zurückliegende Gipfel der G8-Staaten in St. Petersburg gezeigt. In dem verabschiedeten Aktionsplan für globale Energiesicherheit hoben die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrieländer die Bedeutung der Kernenergie hervor. Unsere europäischen Partner haben entweder ihre Ausstiegspläne revidiert oder steigen gerade in die Nutzung der Kernkraft ein. Von dieser wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung darf sich Deutschland vor allem in Sicherheitsfragen nicht abkoppeln. Die nationale Verweigerungshaltung Deutschlands bei der weltweiten Nutzung der Kernkraft schafft keine Sicherheit, sondern schließt politischen und technischen Einfluss auf internationaler Ebene aus und verhindert die umfassende Durchsetzung deutscher Sicherheitsstandards.
 
Bei der künftigen Energiepolitik und der Energieforschung darf es keine ideologischen Scheuklappen geben. Denn gravierende Fehlentscheidungen und Unterlassungen werden unweigerlich negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands haben und belasten durch hohe Energiepreise schon heute überproportional Unternehmen, vor allem aber auch Familien."

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