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Die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Geburtenzahlen sind ein Beleg für den demographischen Wandel in Deutschland", erklärt die gesellschaftspolitische Sprecherin der Jungen Union Deutschlands, Astrid Jantz.

Anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Geburtenzahlen des Jahres 2005 durch das Statistische Bundesamt erklärt die gesellschaftspolitische Sprecherin der Jungen Union Deutschlands, Astrid Jantz:
 
"Die heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Geburtenzahlen sind ein Beleg für den demographischen Wandel in Deutschland. Im vergangenen Jahr lag die Geburtenziffer mit nur 686.000 Kindern auf dem niedrigsten Niveau seit 1945. 1964 - auf dem Höhepunkt des Babybooms - waren es mit 1,36 Millionen Kindern über doppelt so viele wie heute. Bereits seit 1991 sinkt die Zahl der Geburten in Deutschland kontinuierlich. Im Vergleich zu 2004 kamen im zurückliegenden Jahr nochmals 20.000 Kinder weniger auf die Welt, was einem Rückgang von 2,8 Prozent entspricht. Die abnehmende Tendenz ist ein Warnsignal für unsere Gesellschaft.
 
Der historische Geburtentiefstand verdeutlicht die Dringlichkeit, in Zukunft ein kinder- und damit auch elternfreundliches Klima zu schaffen. Ziel muss es sein, vor allem jungen Erwachsenen wieder mehr Interesse an einem Leben mit Kindern zu vermitteln. Es gilt, die Familie insbesondere ideell zu stärken und zu zeigen, dass die Basis unseres Zusammenlebens ist. Denn in der Familie werden die grundlegenden Werte wie Nächstenliebe und Vertrauen jeden Tag vorgelebt. Hier lernen die Kinder schon frühzeitig, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
 
Damit künftig in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden, müssen die Rahmenbedingungen für Familien verbessert werden und junge Menschen in ihrem nach wie vor vorhandenen Wunsch nach Kindern bestärkt werden. Um Elternschaft und Beruf leichter miteinander verbinden zu können, ist es notwendig, die Betreuungsmöglichkeiten in Kindergärten oder bei Tagesmüttern auszuweiten und qualitativ gute und zeitlich flexible Betreuungs- und Erziehungsangebote bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen.
 
Hierbei muss allerdings gewährleistet sein, dass Eltern ohne Bevormundung selbst entscheiden können, inwieweit sie diese Betreuungsmöglichkeiten nutzen wollen. Denn das Familienleben hat viele Facetten, so dass es die zentrale Aufgabe der kommenden Jahre sein wird, die vielfältigen Bedürfnisse der Mütter, Väter und Kinder zu berücksichtigen."

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