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"Eine erfolgreiche Umweltpolitik muss Teil einer insgesamt nachhaltigen Entwicklung sein und im Einklang mit wirtschaftlichen und sozialen Zielen stehen", so der umweltpolitische Sprecher der JU Deutschlands, Marcel Grathwohl und ihr landwirtschaftspolitischer Sprecher, Jan-Hendrik Klaps. "Nicht durch immer mehr staatliche Gängelung, sondern durch kooperativen Umweltschutz, national wie international, lassen sich Erfolge erreichen." 

Zum Beschluss der Deutschlandrates der Jungen Union über eine nachhaltige Umweltpolitik erklären der umweltpolitische Sprecher, Marcel Grathwohl, sowie der landwirtschaftspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Jan-Hendrik Klaps:

"Für die Junge Union ist eine nachhaltige Entwicklung, die den verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen, die Erhaltung der biologischen Vielfalt, verstärkte Energieeffizienz und die Eindämmung des Klimawandels umfasst, ein Kernanliegen ihrer Politik. Der Schutz und die Pflege unserer Lebensgrundlagen leiten sich aus unserem christlich geprägten Verständnis der Verantwortung des Menschen für die Schöpfung Gottes ab und bilden eine ethische Verpflichtung im Interesse der kommenden Generationen. Dabei trägt jeder Einzelne die Verantwortung, umweltbewusst und nachhaltig zu handeln.


Zugleich muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzen, um das Prinzip der Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen zu fördern. Ohne den Einzelnen in seiner individuellen Lebensführung zu bevormunden, sind Umweltschutz und Nachhaltigkeit als klassische Querschnittsaufgaben einer Politik zu begreifen, die sich an langfristigen Perspektiven orientiert. Konkrete Handlungsfelder sind etwa der Hochwasserschutz, auch durch Verzicht auf die Bebauung von Überflutungsgebieten der großen Ströme, der Schutz der Weltmeere, etwa durch Ausweisung internationaler Schutzzonen, oder die verstärkte Berücksichtigung von Fragen des Umwelt- und Naturschutzes bei der Entwicklungszusammenarbeit. Zugleich ist es notwendig, Fehlentwicklungen der Umweltpolitik zu korrigieren. So beeinträchtigt etwa die einseitige Überförderung von Wind- und Sonnenkraft in Deutschland die Entwicklung anderer Alternativen zu fossilen Energieträgern, wie der Geothermie oder der energetischen Verwertung von Biomasse. Dies sollte bei der Novelle des Erneuerbaren Energiengesetzes geändert werden.


Besonders für Deutschland als rohstoff- und energiearmes Land kann aus der Notwendigkeit zum nachhaltigen Wirtschaften eine Chance erwachsen: Durch umweltbezogene Forschung und Innovationen kann es gelingen, zum einen die Lebensgrundlagen zu sichern und zum anderen neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dazu setzt die Junge Union auf einen kooperativen Umweltschutz mit weniger staatlicher Bevormundung, Bürokratisierung und Kostenbelastung sowie auf mehr positive Anreize: Bürger und Unternehmen, die sich der Nachhaltigkeit in besonderem Maße verpflichten, sollen dafür belohnt werden und spürbare Vorteile erhalten. Nicht zuletzt sieht die Junge Union die Schaffung eines Umweltgesetzbuches als unumgänglich an, um das Umweltrecht schlanker und transparenter werden zu lassen."


Der Beschluss �Umweltpolitik � Verantwortung für kommende Generationen" ist hier abrufbar.

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