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Die Junge Union Deutschlands fordert den indonesischen Staatspräsidenten Susilo Bambang Yudhoyono sowie die indonesische Regierung auf, die gegen drei Christen verhängten Todesurteile in Freiheitsstrafen umzuwandeln und eine Überprüfung des Verfahrens anzustrengen", erklären die Vorsitzende der Kommission Gesellschaft, Astrid Jantz, sowie der Vorsitzende der Internationalen Kommission der Jungen Union Deutschlands, Thomas Schneider.

Zur geplanten Hinrichtung dreier Christen in Indonesien erklären die Vorsitzende der Kommission Gesellschaft, Astrid Jantz, sowie der Vorsitzende der Internationalen Kommission der Jungen Union Deutschlands, Thomas Schneider:
 
"Die Junge Union Deutschlands fordert den indonesischen Staatspräsidenten Susilo Bambang Yudhoyono sowie die indonesische Regierung auf, die gegen die drei Katholiken Fabianus Tibo, Dominggus da Silva und Marinus Riwu verhängten Todesurteile in Freiheitsstrafen umzuwandeln und eine Überprüfung des Verfahrens anzustrengen. Sowohl der Prozess selbst als auch die Umstände der Verurteilung der Beschuldigten wegen ihrer Beteiligung an Unruhen in der Provinz Zentralsulawesi entsprachen Berichten zufolge nicht den internationalen Standards für ein faires Gerichtsverfahren. So wurden offenbar entlastende Zeugenaussagen vom Gericht nicht bei der Urteilsfindung berücksichtigt.
 
Die drohende Hinrichtung der drei Christen, die nach Ablehnung der Gnadengesuche durch Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono unmittelbar bevorsteht, ist aus Sicht der Jungen Union inakzeptabel. Es wird angenommen, dass es allein in Indonesien derzeit über 66 zum Tode verurteilte Gefangene gibt. Insbesondere wegen der fehlenden Garantie auf ein rechtsstaatliches Verfahren durch die indonesische Justiz müssen die Todesurteile dringend überprüft werden.
 
Die Junge Union Deutschlands spricht sich für die weltweite Ächtung der Todesstrafe aus. Im 21. Jahrhundert kann diese inhumane Form der Bestrafung, die keinerlei Chance auf Buße und Läuterung lässt, keine Anwendung mehr finden."

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