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Zur Ankündigung der Senioren-Union der CDU, stärker gegen Altersdiskriminierung vorgehen zu wollen, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder (27):
 
"Das Problem der Altersdiskriminierung betrifft ältere und jüngere Menschen gleichermaßen. Während ältere Arbeitnehmer zunehmend aus dem Erwerbsleben hinausgedrängt werden und für Arbeitslose über 50 Jahre kaum noch offene Stellen angeboten werden, sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre ebenfalls überdurchschnittlich stark von Arbeitslosigkeit betroffen.
 
Hinzu kommt für jüngere Arbeitnehmer, dass nicht zuletzt sie überdurchschnittlich von betriebsbedingten Kündigungen aufgrund der starren Regeln des Kündigungsschutzes und der Sozialauswahl betroffen sind. Dieses Vorgehen diskriminiert ebenfalls ganze Altersgruppen und verringert die Chancen der jungen Generation auf dem Arbeitsmarkt erheblich. Zudem hat sich die massenhafte Frühverrentung älterer Arbeitnehmer - zum Teil weit vor dem 60. Lebensjahr - in den vergangenen Jahren als Irrweg erwiesen.
 
Mit ihrem Vorstoß, gegen die bestehenden Altershöchstgrenzen in einigen Berufsgruppen vor dem Bundesverfassungsgericht klagen zu wollen, greift die Senioren-Union ein wichtiges Thema auf. Denn zurzeit beschäftigt über die Hälfte der Unternehmen in Deutschland keine Mitarbeiter mehr, die älter als 50 Jahre sind. In kaum einem anderen Industriestaat gibt es daher so wenig über 55-Jährige, die noch am Erwerbsleben teilhaben können. Diese altersbedingte Herausdrängung von Arbeitnehmern ist allerdings gerade wegen der demographischen Entwicklung unhaltbar geworden. Dank der gestiegenen Lebenserwartung sowie der wachsenden Leistungsfähigkeit der älteren Generation wäre es ein großer Fehler der Wirtschaft, auf die Erfahrung dieser Arbeitnehmer zu verzichten."

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