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Deutschland braucht eine breite Debatte über seine kulturellen und zivilisatorischen Wurzeln. Dazu gehören der Begriff der Europäischen Leitkultur und die Besinnung auf unser christliches und humanistisches Erbe", erklären die Bundesvorsitzenden der Senioren-Union der CDU Deutschlands und der Jungen Union Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff und Philipp Mißfelder zum 3. Oktober.

Anlässlich des 16. Jahrestags der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2006 und mit Blick auf die aktuelle Debatte um das neue CDU-Grundsatzprogramm erklären die Bundesvorsitzenden der Senioren-Union der CDU Deutschlands und der Jungen Union Deutschlands, Prof. Dr. Otto Wulff und Philipp Mißfelder:
 
"Deutschland braucht eine breite Debatte über seine kulturellen und zivilisatorischen Wurzeln. Dazu gehören der Begriff der Europäischen Leitkultur und die Besinnung auf unser christliches und humanistisches Erbe. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind die konsequente Umsetzung des Gebots der christlichen Nächstenliebe. Nur auf dieser Basis auch ist ein selbstbewusster Dialog mit islamischen Vertretern möglich. Der Vorschlag von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, diese Debatte im Rahmen der Grundsatzprogrammdiskussion in der Union offensiv zu führen, wird von uns ausdrücklich begrüßt und unterstützt.
 
In Zeiten des Wandels müssen wir uns der Grundlagen unserer kulturellen Identität stärker als bisher bewusst werden. Die Vollendung der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 und die friedliche Überwindung der SED-Diktatur waren Ausdruck des gemeinsamen Willens aller Deutschen nach Demokratie und Freiheit. Diese Werte gilt es gerade angesichts der zunehmenden Globalisierung sowie eines - wünschenswerten - friedlichen Austauschs und immer stärkeren Wettbewerbs zwischen den Völkern zu bewahren. Denn dabei kann nur bestehen, wer seine geistigen Traditionen kennt und daraus die Orientierung für sein Handeln ableiten kann.
 
Deshalb fordern die Senioren-Union der CDU Deutschlands und die Junge Union Deutschlands, dass der Begriff der Europäischen Leitkultur, ohne die unsere demokratische Staats- und Gesellschaftsordnung mit ihrer Achtung vor der Würde des Menschen, ihren Freiheitsrechten und der Verpflichtung zum sozialen Ausgleich gar nicht denkbar wäre, ausdrückliche Erwähnung im neuen CDU-Grundsatzprogramm finden muss. Ein Verzicht auf den Begriff der Leitkultur wäre ein schwerer Fehler und ein Rückschlag im Bemühen um ein starkes, an christlichen Werten und Normen orientiertes vereintes Europa, dem sich die Christlich-Demokratische Union verpflichtet fühlt."

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