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Freundlicher Empfang für die Bundeskanzlerin auf dem diesjährigen Deutschlandtag der Jungen Union in Wiesbaden, die in einer Grundsatzrede die Politik der Großen Koalition skizzierte. Viel Zeit nahm sich Angela Merkel im Anschluß daran auch für eine offene und kritische Diskussion mit den Delegierten.

Mit viel Applaus begleiteten die Delegierten des Deutschlandtages der Jungen Union in Wiesbaden den Einmarsch der Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzenden Dr. Angela Merkel, in das Kurhaus der hessischen Landeshauptstadt. Merkel, die tags zuvor noch an einem Gipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs in Finnland teilgenommen hatte, erläuterte in ihrer Rede die Politik der Großen Koalition. Dabei verteidigte sie den Kompromiss in der Frage der geplanten Gesundheitsreform und versicherte, die Interessen der jüngeren Generation würden in den weiteren Verhandlungen berücksichtigt. Dies gelte auch für die Anstrengungen der Bundesregierung zur Konsolidierung des Haushaltes: "Wir wollen Politik, bei der Ihre Kinder sagen: uns geht es genauso gut wie unseren Eltern." Auf dem Arbeitsmarkt dürfe man, so die Bundeskanzlerin, nicht mehr hinnehmen, dass Menschen mit 50 bis 55 Jahren zu alt für den regulären Arbeitsmarkt seien. Um diese Einstellung langfristig zu ändern, sei auch in der Wirtschaft ein Mentalitätswechsel dringend notwendig. 

Im Hinblick auf die tags zuvor geführten Gespräche mit dem russischen Präsidenten Putin stellte Merkel zur Energiepolitik klar, dass Deutschland sich keinesfalls nur von ausländischen Energielieferungen abhängig machen dürfe. Zwar habe der Koalitionspartner SPD zum Atomausstieg eine dezidiert andere Haltung, dies sei aber nicht der letzte Stand der Dinge. Insbesondere diese Aussage fand bei den jungen Christdemokraten im Plenum des Deutschlandtages positive Resonanz und wurde mit viel Applaus quittiert. 

Im Anschluss an ihre Rede stand die Bundeskanzlerin auch für eine Diskussion, bei der die Delegierten Frau Merkel ihre Fragen in kritischer, aber sehr konstruktiver Form stellen konnten.  

Am Nachmittag konnten die Delegierten CSU-Generalsekretär Dr. Markus Söder MdL begrüßen. In seiner launigen Ansprache forderte der frühere Vorsitzende der bayerischen JU die Junge Union auf, den Kurs der Bundesregierung weiterhin konstruktiv zu begleiten und zu unterstützen. Söder zeigte sich von der Geschlossenheit der Jungen Union sehr beeindruckt. Er erwarte von der JU, dass sie sich auch künftig für die Interessen der jungen Generation einsetzen werde.   

Der Deutschlandtag endete am Sonntagmittag mit der Rede von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU), der sich zum einen für einen breiten Energiemix, bei dem die Kernkraft eine wichtige Rolle einnehmen müsse, aussprach und zum anderen die Junge Union als "starke Truppe" lobte.

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