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Die Kritik des Rates der europäischen Bildungsminister am deutschen Bildungswesen, die sich insbesondere gegen die Mehrgliedrigkeit des Schulsystems richtet, entbehrt jeder sachlichen Grundlage", erklärt Tom Zeller, Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Union Deutschlands.

Zur Kritik der Bildungsminister der EU-Mitgliedsstaaten am mehrgliedrigen Schulsystem in Deutschland erklärt Tom Zeller, Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Union Deutschlands:
 
"Die Kritik des Rates der europäischen Bildungsminister am deutschen Bildungswesen, die sich insbesondere gegen die Mehrgliedrigkeit des Schulsystems richtet, entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Die vom EU-Bildungskommissar Jan Figel sowie dem Ratsvorsitzenden und finnischen Bildungsminister Antti Kalliomäki geäußerte Annahme, die zu frühe Aufteilung der Kinder auf die verschiedenen Schulformen verschlechtere vor allem die Chancen von benachteiligten Kindern, verkennt die enormen Reformfortschritte, die seit den Ergebnissen der PISA-, IGLU- und TIMSS-Studien im deutschen Bildungssektor erzielt wurden.
 
Gerade die Spitzenplätze von Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg, die auf starke Leistungsorientierung und Profilbildung an ihren Grund-, Haupt- und Realschulen sowie den Gymnasien setzen, belegen die Chancengerechtigkeit, Effizienz und Effektivität des mehrgliedrigen Schulsystems in Deutschland. Statt die Kinder in gleichmacherischen Gesamt- oder Einheitsschulen zusammenzufassen, ermöglicht gerade die Aufteilung nach individuellen Kenntnissen und Begabungen eine gezielte Förderung. Die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen ist dabei eine wichtige Voraussetzung, dass die Schüler den jeweils bestmöglichen Lernerfolg erreichen können.
 
Für die Junge Union Deutschlands ist es eine Frage der Generationengerechtigkeit, Konzepte für ein gegliedertes und vielfältiges Bildungssystem zu entwerfen, das allen Kindern nach dem Prinzip des Förderns und Forderns grundlegende kulturelle und soziale Werte vermittelt und eine qualitativ hochwertige schulische Ausbildung ermöglicht. Nur dadurch bleibt die Chance eines jeden Einzelnen auf eine gesicherte berufliche Zukunft gewahrt. Ideologische Spielereien wie die ,Einheitsschule' sind daher fehl am Platz."

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