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Das Gemeinsame Wort des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz entwirft unter dem Leitsatz ,Demokratie braucht Tugend' wichtige gesellschaftliche Perspektiven", erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, sowie sein Stellvertreter André Stolz.

Zum Gemeinsamen Wort des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder, sowie sein hessischer Stellvertreter André Stolz:
 
"Das Gemeinsame Wort des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz entwirft unter dem Leitsatz ,Demokratie braucht Tugend' eine wichtige Perspektive: Denn ohne das eigenverantwortliche Engagement der Bürger kann unser freiheitliches Gemeinwesen seine Aufgabe, gute Bedingungen zur Entfaltung des eigenen Lebens zu bieten, nicht erfüllen. Zu Recht appellieren die Kirchen daher daran, dass sich jeder Einzelne nach seinen Kräften als Staatsbürger aktiv einbringen und Anteil am gesellschaftlichen Geschehen nehmen sollte.
 
Besonders erfreulich ist, dass die gemeinsame Erklärung beider Konfessionen ausdrücklich dazu ermuntert, den eingeleiteten Reformkurs angesichts großer Herausforderungen wie dem demographischen Wandel weiterzuführen. Gerade bei der notwendigen Neugestaltung der sozialen Sicherungssysteme bietet das christliche Menschenbild wegen des darin hervorgehobenen Prinzips der Subsidiarität den geeigneten Orientierungspunkt. In Zukunft werden die Verantwortung und die Entscheidungsfreiheit sowohl des einzelnen Bürgers als auch der Familie wieder Vorrang vor staatlichen Reglementierungen erhalten.
 
Das Gemeinsame Wort betont die entscheidende Bedeutung gelebter christlicher Werte und Normen. Ethische Verhaltensmaßstäbe wie Menschlichkeit im täglichen Miteinander, Rücksichtnahme oder Aufrichtigkeit sind über die grundgesetzlich garantierten Rechte hinaus die Grundlagen unseres friedlichen Zusammenlebens. Sie müssen daher Richtschnur des Handelns der Bürger sowie der Politik und der Wirtschaft sein."

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