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"Beim Forum demographischer Wandel des Bundespräsidenten hat Anliegen unserer Generation Raum bekommen: Die Möglichkeit, Familie zu verwirklichen, beruflich erfolgreich zu sein und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen", so JU-Chef Mißfelder.

Zur zweiten Jahreskonferenz des Forums Demographischer Wandel des Bundespräsidenten am heutigen Mittwoch erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder (27):
 
"Die Tagung von Bundespräsidialamt und Bertelsmann Stiftung zum Thema "Familien stärken - Zukunft gewinnen' lenkt die Aufmerksamkeit auf eine unmittelbar erlebte Problemlage junger Menschen heute und in der Zukunft: Wie kann es den Einzelnen und der Gesellschaft gelingen, die widerstreitenden Anforderung des Familienlebens und der Berufswelt so miteinander in Einklang zu bringen, dass junge Menschen ihrer Verantwortung bei einer Familiengründung, im Arbeitsleben, für den Zusammenhalt der Gesellschaft und für die finanzielle Bewältigung der Folgen des demographischen Wandels gerecht werden?
 
Die Problemlage zwischen dem Wunsch nach Familiengründung und den Anforderungen einer globalisierten Arbeitswelt bei einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung überschreitet die Ansätze traditioneller Familienpolitik bei weitem. Der Beitrag, den Politik leisten kann, damit junge Menschen dieser Herausforderung begegnen können, muss stärker als bisher auch die Bedingungen beruflicher Tätigkeit sowie die globalen Rahmenbedingungen der Wirtschaft berücksichtigen. Auch in der Wirtschaft ist ein Umdenken zu mehr Mitverantwortung dafür erforderlich, dass die Mitarbeiter Beruf und Familie vereinbaren können. Hier ist auch die Unterstützung durch deutlich erweiterte Möglichkeiten der Kinderbetreuung notwendig.
 
Dabei ist es wichtig, verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Lebensplanung und die Lebensentscheidungen junger Menschen zu schaffen. Dazu gehört eine berechenbare Reformpolitik, die Planungssicherheit gewährt und zu höherem, strukturellem Wachstum führt. Auch muss der so genannte Lebensstau - die wenigen Jahre in denen gleichzeitig die Ausbildung abgeschlossen, die berufliche Laufbahn begonnen und die Familie gegründet werden müssen - zeitlich entzerrt werden, etwa mit einer Verkürzung der Ausbildungszeiten oder einer Nutzung von Familienpausen zur beruflichen Fortbildung.
 
Für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft bleibt es aber zentral, die Familie als gesellschaftliches Leitbild aufrechtzuerhalten und dafür zu werben, in ihr die Werte zu leben, die für den Zusammenhalt in unserem Land unerlässlich sind."
 
Auf ihrem letzten Deutschlandtag in Wiesbaden hat sich die Jungen Union ausführlich mit diesen Themen befasst und den Beschluss -Verantwortung übernehmen. Die Zukunft von Familie und Arbeit" gefasst, der hier abrufbar ist.

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