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Zur Kritik von Hubertus Knabe an der Beschäftigung ehemaliger Stasi-Mitarbeiter in der Stasi-Unterlagenbehörde erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder, und das Berliner Mitglied des Bundesvorstandes, Florian Drach:

"Die Beschäftigung von mehr als 50 ehemaligen Stasi-Mitarbeitern in der Stasi-Unterlagenbehörde - auch im Archiv - die mit ihrer Arbeit für die Aufarbeitung des SED-Unrechts und die Aufbewahrung der Akten der Stasi von zentraler Bedeutung ist, untergräbt die Glaubwürdigkeit der Behörde in der Diskussion über die DDR-Vergangenheit.


Der Verweis Birthlers auf ehemalige Stasi-Mitarbeiter, die Anfang der neunziger Jahre bedauerlicherweise in großer Zahl in die allgemeine Bundesverwaltung übernommen wurden, kann nicht davon ablenken, dass eine höchst bedenkliche Situation besteht, wenn frühere Täter  an der Aufsicht über das Archiv ihrer Taten beteiligt sind.


Die wichtige Forderung von Hubertus Knabe, des Leiters der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die der Erinnerung an die Opfer der Stasi gewidmet ist, nach umfassender Aufklärung und der Einrichtung einer unabhängigen Kommission zur Untersuchung des Sachverhalts ist zu unterstützen.


Die Erinnerung an das alltägliche Unrecht des SED-Staates ist für ganz Deutschland wichtig. Es dürfen darum keine Zweifel an der Integrität der Stasi-Unterlagenbehörde entstehen. Dies gilt umso mehr, als in jüngerer Zeit viele ehemalige Täter des DDR-Regimes mit großem Eifer eine beschönigende Revision der Vergangenheit betreiben und dabei von Seiten der SED-Nachfolgerin "Die Linke.PDS' Unterstützung erfahren."

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