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"Die faktische Wiedereinführung eines staatlichen Monopols auf dem Sportwettenmarkt wird Arbeitsplätze in Deutschland vernichten und der Förderung des Breitensportes schaden", so der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, Johannes Pöttering. "Eine positive Wirkung bei der Suchtprävention ist dagegen nicht erkennbar."

Anlässlich der Konferenz der Ministerpräsidenten am 13. Dezember 2006, auf der über die Zukunft des deutschen Glücksspiel- und Sportwettenmarktes entschieden werden soll, erklärt der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Johannes Pöttering:

"Der Deutschlandtag der Jungen Union, ihr höchstes Beschlussgremium, hat am 21. Oktober 2006 in Wiesbaden einen Beschluss gefasst, der eine regulierte Öffnung des deutschen Sportwettenmarktes fordert.


Seit Anfang der neunziger Jahre haben sich neben dem staatlichen Sportwettenanbieter Oddset in Deutschland legal private Sportwettenanbieter etabliert. Die faktische Wiedereinführung eines Monopols würde nicht nur gegen europäisches Recht verstoßen und tausende Arbeitsplätze vernichten, sondern auch einen schweren Schlag gegen den Sport bedeuten, da die privaten Sportwettenanbieter den Spitzen- und Breitensport in Deutschland bisher aktiv im Rahmen von Sponsorings und Beteiligungen unterstützen.


Die Begründung für die Wiedereinführung des Monopols erscheint nur vorgeschoben, da es angesichts der bisherigen sehr umfangreichen Werbung des staatlichen Wettanbieters offensichtlich nicht in erster Linie um Suchtprävention, sondern um die Sicherung von Einnahmen geht. Aber selbst dies ist angesichts des umfangreichen europaweiten Internet-Angebots von Sportwetten kein stichhaltiges Argument, da viele Spieler bei einem Verbot privater Wettangebote schlicht den deutschen Sportwettenmarkt  meiden würden.


Vielmehr sollten die Ministerpräsidenten nach dem Vorbild von Staaten wie Großbritannien, Italien und Österreich den Sportwettenmarkt reguliert öffnen und rechtskonform mit der Vergabe von Lizenzen bei gleichzeitiger Beachtung von Verbraucher- und Jugendschutz einen fairen Ausgleich der Interessen sicherstellen."

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