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Der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, der seit 1996 am Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau begangen wird, ist Anlass, sich der Millionen von Ermordeten und des Leidens der Opfer und ihrer Angehörigen zu erinnern", erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB.

Aus Anlass des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus, der seit 1996 am Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau begangen wird, ist Anlass, sich der Millionen von Ermordeten und des Leidens der Opfer und ihrer Angehörigen zu erinnern. Dass dieser Zivilisationsbruch, den die nationalsozialistischen Schergen in Europa zu verantworten haben, nicht verhindert wurde, mahnt auch über 60 Jahre nach diesen Ereignissen vor allem die junge Generation, wachsam zu sein und entschieden jeder Art von Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus entgegenzutreten.
 
Die totalitäre Ideologie des Nationalsozialismus, deren Bestandteil die völlige Negierung der Menschlichkeit, der Menschenwürde und der Menschenrechte war, ist das Gegenteil dessen, worauf unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft gründet. Deswegen gilt es, sich die Bedeutung von Werten wie Freiheit, Solidarität und Toleranz im Umgang mit anderen stets zu vergegenwärtigen und sie keineswegs als selbstverständlich hinzunehmen. Jeder Bürger ist daher gefordert, immer wieder seinen Beitrag für die Bewahrung unserer Gesellschaft zu leisten.
 
Diese Verantwortung Deutschlands, die aus seiner Geschichte erwächst, zeigt sich in besonderem Maß gegenüber dem Staat Israel. Die vertrauensvolle Freundschaft zwischen beiden Ländern, die sich in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, zu bewahren und zu festigen, bleibt unsere Verpflichtung.
 
Der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert daran, der Anfänge zu wehren. Der millionenfache Völkermord verweist darauf, welche Folgen Teilnahmslosigkeit, Opportunismus und fehlendes demokratisches Bewusstsein im Extremfall haben können. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann verantwortlich eine friedliche Zukunft in Freiheit und Demokratie gestalten."

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