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Anlässlich der heutigen Vorstellung der Studie -Generation Praktikum - Absolventenbefragung der DGB-Jugend in Kooperation mit der FU Berlin und der Hans-Böckler-Stiftung" erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich die Tendenz, Hochschulabsolventen als schlecht oder gar nicht bezahlte Praktikanten einzusetzen, in den letzten Jahren fortgesetzt hat. Es ist eine Fehlentwicklung, wenn 37 Prozent der Akademiker nach ihrem Abschluss mindestens ein Praktikum absolvieren müssen, bevor sie eine feste Anstellung erhalten. Dies konterkariert das politische Ziel, die Absolventen durch kürzere Studienzeiten früher in den Beruf zu bringen. Die Untersuchung belegt auch, dass sich eine große Anzahl junger Akademiker zu Beginn ihrer Karriere in prekären Beschäftigungsverhältnissen befindet.
 
Das Phänomen der "Generation Praktikum" betrifft neben Hochschulabsolventen auch viele junge Menschen, die trotz hoher Motivation keine Lehrstelle finden oder trotz guter Ausbildung von zumeist unbezahlten Praktika, Gelegenheitsjobs oder befristeten Verträgen abhängig sind. Die Wirtschaft ist daher gefordert, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden und jungen Menschen den Start ins Arbeitsleben zu erleichtern. Dabei gilt grundsätzlich, dass Praktikanten in Unternehmen kein Ersatz für reguläre Mitarbeiter sein sollten.
 
Die Junge Union Deutschlands begrüßt es, dass auf Initiative der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Ingrid Sehrbrock eine wissenschaftliche Expertise zur ,Generation Praktikum" vorliegt. Diese Datenbasis ermöglicht eine breite gesellschaftliche Diskussion über die Berufsaussichten junger Menschen in Deutschland."

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