Wähle deinen Beitrag:     Euro  

"Mit dem Vertrag von Maastricht wurde ein bedeutender Schritt bei der europäischen Einigung getan, besonders mit der gemeinsamen Währung, dem Euro", so André Stolz, stellv. Bundesvorsitzender der Jungen Union. "Die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank nach Vorbild der Bundesbank und die europäischen Stabilitätskriterien garantieren eine sichere Währung und sind ein bleibender Verdienst der Regierung von Helmut Kohl."

Aus Anlass des 15. Jahrestages der Unterzeichnung des "Vertrages über die Europäische Union" am heutigen Mittwoch erklärt der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, André Stolz:
 
"Der Vertrag zur Gründung der Europäischen Union, der vor 15 Jahren von den Regierungen der Europäischen Gemeinschaft unterzeichnet wurde, war der entscheidende Schritt hin zur heutigen Europäischen Union. In diesem Vertrag wurde mit der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, der Innen- und Justizpolitik sowie der Einführung einer Unionsbürgerschaft der Weg zu einem politischen Europa beschritten.
 
Mit dem Vertrag von Maastricht wurde die Grundlage für die gemeinsame Währung von heute 13 Mitgliedstaaten gelegt. Sie schafft neben ihrem ökonomischen Nutzen auch eine politische Gemeinschaft. Zugleich ist die Einführung des Euro ein historischer Erfolg der deutschen Politik. Die Europäische Zentralbank wurde nach dem Vorbild der unabhängigen und stabilitätsorientierten Deutschen Bundesbank geschaffen und hat sich dabei als deren würdige Nachfolgerin erwiesen. Heute gilt es, die Unabhängigkeit der EZB als Grundlage verlässlicher europäischer Geldpolitik zu bewahren und Versuche, diese zu untergraben, nicht zuzulassen.
 
Auch der Grundsatz einer soliden Führung der öffentlichen Haushalte wurde im Vertrag von Maastricht verankert und dank der beharrlichen Arbeit der Regierung Kohl und insbesondere des damaligen Bundesfinanzministers Theo Waigel als Garant für die Stabilität des Euro im Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt fortgeschrieben. Nach mehreren Jahren, in denen Deutschland die von ihm selbst geforderten Prinzipien verletzt hat, ist es der Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel 2006 gelungen, die europäischen Stabilitätskriterien wieder einzuhalten.
 
Der Vertrag von Maastricht hatte auch Schwächen, die die Europapolitik bis zum heutigen Tag beschäftigen. Die umständliche Konstruktion von Europäischer Union und Europäischer Gemeinschaft, die Defizite demokratischer Legitimation oder die oft wenig übersichtlichen Verfahren sind Probleme, die auch mit späteren Verträgen nicht behoben werden konnten. Der europäische Verfassungsvertrag wäre demgegenüber ein deutlicher Fortschritt und würde darüber hinaus die Rechte der Bürger und der nationalen Parlamente stärken. Der Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Lösung der Krise des Verfassungsvertrages steht in der Kontinuität der Europapolitik von CDU und CSU und hat die volle Unterstützung der Jungen Union."

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Dein Kontakt zu Paul:
paul@junge-union.de
030 / 278 787 15

Dein Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle:
ju@junge-union.de
030 / 278 787 0