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"Eine leistungsfähige und effiziente Verkehrsinfrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor für Deutschland", so der verkehrspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Sven Spielvogel. "Mit innovativen Konzepten bei Fahrzeugen und Infrastruktur muss auch in Zukunft zu vertretbaren Kosten umwelverträgliche Mobilität gewährleistet sein."

Zum Beschluss des Deutschlandrates der Jungen Union am 2. und 3. März 2007 in Deggendorf "Standortvorteil Infrastruktur - Für ein effizientes Straßen- und Schienennetz sowie ein ausgewogenes Flughafennetz" erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Jungen Union, Sven Spielvogel:
 
"Verkehrspolitik leistet einen wesentlichen Beitrag für mehr Wachstum, mehr Beschäftigung und größere Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und in der EU. Das bedeutet, Verkehr nicht primär als Problem zu betrachten, sondern als eine wesentliche Grundlage für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Zudem sind die Logistikbranche und der Fahrzeugbau wichtige, dynamische und innovative Sektoren unserer Wirtschaft.
 
Die Erhaltung und der bedarfgerechte Ausbau der Verkehrsinfrastruktur müssen sich dabei an einem ausgewogenen Verkehrsträgermix orientieren, der unter ökonomischen wie ökologischen Gesichtspunkten effizient ist. Von großer Bedeutung ist dabei die europäische Vernetzung, bei der vor allem in Mittel- und Osteuropa noch erheblicher Nachholbedarf besteht. Bei der Finanzierung der notwendigen Investitionen spricht sich die Junge Union für einen verstärkten Einsatz innovativer Konzepte öffentlich-privater Partnerschaften aus. Wichtig ist dabei, dass es zu keiner Nettomehrbelastung der Autofahrer kommt, da diese bereits stark besteuert werden. Ein Instrument, mit dem aufkommensneutral mehr Geld für den Ausbau der Straßenverkehrsinfrastruktur zur Verfügung gestellt und gleichzeitig der Tanktourismus vermieden werden kann, ist die Einführung einer PKW-Vignette bei gleichzeitiger Senkung der Mineralölsteuer.
 
Zugleich müssen die Umweltbelastungen aus dem Verkehr durch effizientere Fahrzeuge, innovative Informations- und Kommunikationssysteme sowie eine leistungsfähige Infrastruktur zur Vermeidung von Staus und unnötigen Fahrten verringert werden. Zur Förderung des Absatzes verbrauchsgünstiger Fahrzeuge spricht sich die Junge Union für den Umbau der Kfz-Steuer zu einer CO2-Steuer aus. Ein allgemeines Tempolimit auf Bundesautobahnen kann dagegen keinen nennenswerten Beitrag zur Emissionsreduzierung leisten und wird von der Jungen Union abgelehnt. Zur umweltfreundlichen Mobilität gehört auch ein attraktives Schienenverkehrsangebot, das zu einem größeren Marktanteil der Schiene führt. Um dafür mit mehr Wettbewerb die Voraussetzungen zu schaffen,  muss bei der Privatisierung der Deutschen Bahn eine Trennung von Netz und Betrieb erfolgen und das Schienennetz im Eigentum des Bundes verbleiben."

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