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Kurt Beck stellte dort die Behauptung auf, dass die CO2-Bilanz der Stromerzeugung aus Kernenergie schlechter wäre als diejenige der Verstromung von Braunkohle, wenn man den Energieaufwand beim Abbau und der Verarbeitung des Kernbrennstoffes Uran berücksichtigen würde.


Tatsache ist jedoch, dass die Kernenergie pro erzeugter Kilowattstunde Strom in der gesamten CO2-Bilanz lediglich 1,6 Prozent der CO2-Emissionen der Braunkohleverstromung verursacht. Auch moderne Gaskraftwerke erzeugen 24-mal soviel CO2 pro Kilowattstunde Strom wie die Kernkraft. Selbst Windkraftanlagen verursachen in einer Gesamtbilanzierung, die Produktion, Wartung und Ensorgung einschließt, mehr als doppelt so hohe CO2-Emission wie die Kernkraft, bei einer schlechten tatsächlichen Verfügbarkeit ihrer installierten Leistung von nur 17 Prozent im Jahresverlauf und einem mehrfachen der Erzeugungskosten.

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